Religion

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Die Religion umfasst den Glauben an die Götter und Freien Geister, die Weltanschanschauungen der Alten und Neuen Ordnung, rituelle Handlungen, Deutung und Prophezeiung sowie den Glauben an die Macht heiliger Artefakte.

Licht und Dunkelheit

Im Zentrum des Glaubens steht der Konflikt zwischen Licht und Dunkelheit. Landläufig wird licht mit der Alten Ordnung gleichgesetzt, die sich der Bewahrung des Erreichten verschrieben hat. Anhänger des Lichts beten zu den Lichten Fünf, namentlich:

Dieser Glaubensrichtung hängt der Großteil der freien Völker an, da die fünf lichten Götter zugleich die fünf freien Völker repräsentieren. Obgleich weitgehende Religionsfreiheit herrscht, ist der Glaube an die lichten Fünf an vielen Orten die einzige praktizierte Religion.

Dunkel hingegen wird oftmals mit der Neuen Ordnung identifiziert, der nachgesagt wird, Umsturz und Chaos herbeiführen zu wollen. In der Tat streben die Jünger der Dunkelheit mit mal mehr, mal weniger friedlichen Mitteln nach steter Veränderung. Sie beten zu den Dunklen Fünf:

Diese Götter werden mit dem Auftreten grausiger Bestien wie Orks, Drachen oder Untoten in Verbindung gebracht. Tatsächlich hat der Glaube wesentlich mehr Schattierungen als diese zwei Seiten. Nicht jeder Jünger des Lichts oder der Dunkelheit betet zu sämtlichen Göttern seiner Seite und manche Götter wie Neriel, Gavz Dorl oder Xzarrus stehen nicht eindeutig auf einer Seite.

Tarer Falassion sprach eins von der "Wiege des Konflikts zwischen Licht und Dunkelheit". In der Tat zieht sich der Disput zwischen Alter und Neuer Ordnung wie ein roter Faden durch die Jahrhunderte. Es hat viel Aderlass gegeben, als die Armeen Scerals und Syrthans immer wieder aufeinanderprallten. Doch hat der Konflikt auch große Theoretiker hervorgebracht, deren Worte und Werke seit Jahrtausenden Leitfaden für die Bevölkerung sind.

Freie Geister

Neben der Alten und Neuen Ordnung ist in alten Schriften von einer Archaischen Ordnung die Rede, die nicht an weit entfernte Götter glaubt, sondern an Natur- und Elementargeister, die auf Erden wandeln. Das Wirken der sogenannten Freien Geister ist ambivalent: Sie tendieren mal zum Licht, mal zur Dunkelheit, Hilfsbereitschaft und Boshaftigkeit liegen bei ihnen nahe beieinander. Zu den Freien Geistern gehören:

Während die Archaische Ordnung weitgehend durch den Glauben an die Alte Ordnung abgelöst wurde, erfreut sich die Anbetung der Freien Geister nach wie vor großer Beliebtheit. Sie werden bei Saat und Ernte, bei Überschwemmung und Dürre, bei Geburt und Tod angerufen.

Religion im Alltag

Glaube äußert sich in vielen Formen. Die eindrücklichsten Monumente stellen wohl die riesenhaften Tempel dar, die man in vielen Städten des Landes finden kann. Wegschreine und Altäre sind verschiedenen Persönlichkeiten geweiht, die als heilig gelten. Es gibt sogar Gilden, sie sich fest einer Glaubensrichtung verschworen haben und die jeweils andere Richtung mehr oder weniger friedlich bekämpfen.