Tempel des Lichts (Astulin)

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Der Tempel des Lichts liegt auf einer Flussinsel in der Metropole Astulin. Er ist den Lichten Fünf geweiht.

Architektur

Obgleich größer und prächtiger als die meisten anderen Tempel kann der Tempel des Lichts als Vorbild für eine ganze Reihe von Sakralbauten betrachtet werden, die den lichten Fünf geweiht sind, ohne einen Gott speziell in den Vordergrund zu stellen. Der sechseckige Grundriss stellt Vermesser und Konstrukteure vor Probleme, wirkt jedoch harmonisch und bietet ausreichend Raum für fünf Altäre, die sechste Seite dient als Eingang. Häufig schließen sich an dieser Seite ein Turm oder Nebengebäude an.

Bleiglasfenster

Der Tempel ist für seine prächtigen Bleiglasfenster bekannt. Sie werden in der Reihenfolge beschreiben, in der sie ein Besucher sieht, der vom Eingang aus im Uhrzeigersinn um den Tempel schreitet. Jedes Fenster zeigt die stilisierte Darstellung einer Gottheit, dazu die entsprechenden Symbole und Farben sowie einen Schriftzug mit dem Namen des Gottes oder der Göttin in Gormischer Unziale.

Gavz Dorl

Gavz Dorl

Gavz Dorl, der Gott der Händler und Diebe, wird als gnomisches Geschwisterpaar dargestellt. Der Ursprung dieser wenig bekannten Interpretation ist unklar, jedoch tritt der männliche Gnom immer als Händler und die weibliche Gnomin immer als Diebin in Erscheinung. Der Hintergrund ist in Ocker gehalten, der Farbe des Gottes; ein Goldberg dient als Symbol der Gottheit und erstrahlt über dem Bild.

Der aufmerksame Beobachter bemerkt die G-Rune auf den beiden Goldsäcken im Vordergrund. Der Anfangsbuchstabe des Gottes wird, um zwei Querstriche ergänzt, als Symbol für die Währung Dagruns verwendet: Gold.


Metarian

Metarian

Der Kriegsgott Metarian wird in strahlender Rüstung dargestellt, die vor dem düsteren Feuer des Krieges besonders hell erstrahlt. Trotz seiner Darstellung als Halbelf trägt er volle Plattenrüstung und eine Hellebarde, die Lieblingswaffe der Kriegskinder. Flankiert wird er von zwei in Stein gemeißelte Löwenköpfe, ein weiterer Ausdruck für das Heldentum.

Wenn Sonnenlicht durch die Scheibe funkelt, scheint der Schriftzug mit seinem Namen in Flammen aufzugehen.


Sceral

Sceral

Sceral ist der Anführer der Lichten Fünf, so verwundert es nicht, dass sein Fenster größer und prächtiger ist als die der anderen Götter. Eine kunstvolle Rosette, in deren Zentrum das Licht in Form einer Sonne erstrahlt, nimmt den oberen Teil den Fensters ein. Im Zentrum schwebt Sceral über dem Land, seine Waage steht symbolisch für die Rechtsprechung, seinen Schild hält er schützend über die Städte Dagruns. Zur Linken sind die Symbole Metarians und Gavz Dorls, zur Rechten die Symbole Neriels und Levonars dargestellt. Im unteren Teil des Fensters werden schließlich Scerals Insignien wiederholt, dazwischen liest man seinen Schriftzug.

Sceral selbst ist als Mensch dargestellt, der seine Schützlinge behütet, während sie Zivilisation und Ordnung im Land errichten.

Das Fenster beginnt drei Schritt über dem Boden, es misst drei Schritt in der Breite und etwa sechs Schritt in der Höhe, ein wahrhaft imposanter Anblick.


Neriel

Neriel

Die Göttin der Luft, Neriel, scheint vor ihrem indigoblauen Hintergrund förmlich in der Luft zu schweben. Als Göttin der Wissenschaft studiert sie eine Schriftrolle, mehrere Bücher türmen sich neben ihr auf. Eigentlich ist die Schriftrolle Neriels Symbol, hier jedoch wurde sie mit einem weißen Vogel dargestellt. Die Gelehrten diskutieren, ob dies rein auf die Luft anspielt, oder ob es sich beim Vogel um eine Taube handeln könnte, die zugleich für Gewaltlosigkeit und Frieden steht. Auch die ungewöhnliche Form des Stuhls gibt Rätsel auf: Wurde die Form, ein großes N, zufällig gewählt, oder besitzt die Form als Anfangsbuchstabe der Göttin tiefere Bedeutung?

Fest steht, dass Neriel als rothaarige Elfe im leichten Kleid und mit Hut dargestellt wird, die Haarfarbe ist für Elfen ebenso außergewöhnlich wie das Kleidungsstück. Sollte dies auf Neriels "entrücktes" Wesen hindeuten?


Levonar

Levonar

Der Ring wird von Levonar beschlossen, der zwergischen Göttin des Lebens, der Fruchtbarkeit und der Liebe. Flankiert von Garbe und Füllhorn bietet sie dem Besucher einen Apfel an, mit blondem Haar und kirschroten Lippen ist sie die Schönheit selbst. Der laubgrüne Hintergrund ist zugleich die Farbe des Lebens und der Göttin. Ihr Symbol, ein kräftiger Laubbaum, rundet das Bild ab.