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	<title>Gnomenlist und Geisterfluch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-11-08T04:03:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Yaramer-Wiki</subtitle>
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		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Gnomenlist_und_Geisterfluch&amp;diff=371&amp;oldid=prev</id>
		<title>Debonaire: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Gnomenlist und Geisterfluch''' ist eine Geschichte, die anlässlich des Feiertags Lumetis' Tyrannei am 5. Suarna nacherzählt wird. Sie beruht auf münd…“</title>
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		<updated>2021-03-05T21:21:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gnomenlist und Geisterfluch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Geschichte, die anlässlich des Feiertags &lt;a href=&quot;/wiki/index.php?title=Lumetis%27_Tyrannei&quot; title=&quot;Lumetis&amp;#039; Tyrannei&quot;&gt;Lumetis&amp;#039; Tyrannei&lt;/a&gt; am 5. Suarna nacherzählt wird. Sie beruht auf münd…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Gnomenlist und Geisterfluch''' ist eine Geschichte, die anlässlich des Feiertags [[Lumetis' Tyrannei]] am 5. Suarna nacherzählt wird.&lt;br /&gt;
Sie beruht auf mündlichen Überlieferungen aus den Sümpfen von [[Tulcea]] um das Dorf [[Ortädrim]], das noch heute dort besucht werden kann.&lt;br /&gt;
Die schriftliche Aufzeichnung wurde von der Bibliothekarin [[Azura Debonaire]] angefordert, die bei einer Reise durch die Provinz mehreren Versionen der Erzählung gelauscht und daraufhin die ursprüngliche Geschichte rekonstruiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gnomenlist und Geisterfluch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen Tagen des [[Suarna]], als das Grummet eingebracht war, errichteten die Bewohner Ortädrims einen Altar, priesen den Namen [[Umandia]]s und brachten ihr reiche Opfer dar.&lt;br /&gt;
Denn Ortädrim war ein [[Gnom]]endorf, gehörte also einem Volk, das sich seit jeher mit dem Wasser verbunden fühlte.&lt;br /&gt;
In jener Zeit aber wanderte Lumetis an der Südgrenze [[Dagrun]]s entlang, denn es war bekannt, dass die wilden Völker des Südens gerne die Zeit nach der Ernte nutzen, um Beute zu machen.&lt;br /&gt;
Dem Freien Geist der Ordnung und des Schutzes waren die Plünderer ein Dorn im Auge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam die Adamantene eines Morgens auch nach Ortädrim und bat dem Schultheiß an, sein Dorf mit einem Schutzzauber zu belegen.&lt;br /&gt;
Allerdings wollte sie dies nicht umsonst tun, sondern forderte einen beträchtlichen Teil der Ernte.&lt;br /&gt;
Einen Schrein aus Granit solle man ihr errichten, und darauf mindestens den zweifachen Anteil alles dessen opfern, was Umandia dargebracht worden war.&lt;br /&gt;
Lange überlegte der Schultheiß, und mit echt gnomischer List und in Kenntnis von Lumetis' flammendem Ehrgeiz, bot er ihr eine Wette an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich weiß,&amp;quot; so sprach er, &amp;quot;dass Eure Macht groß ist.&lt;br /&gt;
Doch Umandia schenkte uns das ganze Jahr lang Regen, goss unsere Felder und tränkte unser Vieh.&lt;br /&gt;
Seid Ihr sicher, dass Ihr sie übertreffen könnt?&lt;br /&gt;
Ihr müsstet geradezu allmächtig sein ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Bedacht hatte er seine Worte gewählt und damit die Falle gestellt.&lt;br /&gt;
Lumetis lächelte gönnerhaft:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich bin ein Freier Geist, nur den Göttern untertan.&lt;br /&gt;
Lässt man [[Lichte Fünf|Lichte]] und [[Dunkle Fünf]] außen vor, so gibt es nichts, was meiner Macht Einhalt gebietet.&lt;br /&gt;
Mein geringster Zauber, um Euer Dorf gegen jedes Unheil zu wappnen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur zum Scheine ging der Schultheiß auf das Angebot ein, doch klagte er über den hohen Preis.&lt;br /&gt;
Schlussendlich kamen beide überein, folgende Wette abzuschließen:&lt;br /&gt;
Wenn Lumetis ihre Allmacht beweisen könnte, sollten die kunstfertigsten Steinmetze des Dorfes einen Schrein zu ihren Ehren errichten.&lt;br /&gt;
Darauf würden Hirsegarben und Kürbisse, edle Fische und erstgeborene Zicklein geopfert, um zwar doppelt sie viele wie Umandia erhalten hatte.&lt;br /&gt;
Sollte sie den Beweis allerdings schuldig bleiben, so müsste sie den Zauber weben, ohne auch nur eine Garbe oder einen Scheffel Hirse zu erhalten.&lt;br /&gt;
Und sie müsste den Zauber in den kommenden drei Generationen einmal in jedem Jahr erneuern, ohne dem Dorf aus Rache Unheil zuzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beweis ihrer Allmacht sollte Lumetis eine Aufgabe erfüllen, die ihr der Schultheiß stellen würde.&lt;br /&gt;
Als es soweit war, grinste der Gnom verschmitzt und sprach zu seinen Leuten, die bereits zauderten, Mut zu:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Seht her, Bauern und Handwerker Ortädrims!&lt;br /&gt;
Dies ist die große Lumetis, die unser Dorf vor den wilden Horden bewahren wird!&lt;br /&gt;
Da ich aber weiß, wie raubgierig und mordlüstern die Plünderer sind, die uns jedes Jahr aufs Neue angreifen, nützt uns ein Schild nur, wenn er von mächtiger Hand geführt wird.&lt;br /&gt;
Darum wird sie uns nun ihre Macht beweisen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Genug der langen Reden,&amp;quot; schnitt ihm Lumetis das Wort.&lt;br /&gt;
Sie lächelte siegesgewiss in die Runde.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lasst uns beginnen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;So soll es denn sein.&lt;br /&gt;
Zum Beweis Eurer Macht stelle ich Euch, Lumetis, folgende Aufgabe:&lt;br /&gt;
Erschafft einen Stein, der so schwer ist, dass Ihr ihn selbst nicht zu stemmen vermögt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch immer lächelte die schemenhafte Geistin, schwang ihre Arme und setzte zu einem Zauber an.&lt;br /&gt;
Mitten in der Bewegung hielt sie abrupt inne, als wäre sie vom Blitz getroffen worden, und sie durchschaute die Falle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In [[Xzarrus]]' tiefstem Reich sollt ihr schmoren!&amp;quot; schleuderte sie den Gnomen entgegen.&lt;br /&gt;
Da aber rissen die Wolken auf und [[Sceral]]s Sonne tauchte den Platz in grelles Licht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erinnere dich Deines Versprechens, Lumetis!&lt;br /&gt;
Der Ordnung ziemt die Falschheit nicht.&lt;br /&gt;
Schenke ihnen Deinen Zauber und füge ihnen kein Leid zu!&lt;br /&gt;
Sonst werde ich Dir zeigen, was wahre Macht bedeutet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso plötzlich, wie das Licht gekommen war, verschwand es.&lt;br /&gt;
Lumetis war erbleicht, selbst für ein geisterhaftes Wesen wirkte sie wirkte sie unnatürlich durchscheinend.&lt;br /&gt;
Wortlos wob sie den Zauber und kehrte dem Dorf den Rücken.&lt;br /&gt;
Sie tat den Gnomen wirklich kein Leid, doch polterte und tobte sie in der ganzen Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum heutigen Tag erinnern wir an den listenreichen Schultheiß, der als Sterblicher einen [[Freie Geister|Freien Geist]] durch List bezwang.&lt;br /&gt;
Diesen heiligen Tag nennen wir ''Lumetis' Tyrannei'', und dies ist seine Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was aber lernen wir daraus?&lt;br /&gt;
Es gibt Dinge auf dieser Welt, die sich den Gesetzen der Logik entziehen.&lt;br /&gt;
Konnte Lumetis einen solchen Stein nicht erschaffen, so war sie nicht allmächtig.&lt;br /&gt;
Hätte sie aber einen solchen Stein geschaffen, so hätte es ihr an der Macht gebrochen, ihn zu stemmen.&lt;br /&gt;
Der Geist steckt in einem Dilemma, und nicht im Leben eines Drachen wird er sich daraus befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothek]][[Kategorie:Freie Geister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
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