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	<title>Yaramer-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<updated>2022-01-01T10:47:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: Debonaire verschob die Seite Datei:01 Jedwin Thumb.png nach Datei:01 Jedwin thumb.png, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen: Tippfehler im Dateinamen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Lizenz ==&lt;br /&gt;
{{CC BY 4.0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Projekt_Yaramer&amp;diff=424</id>
		<title>Projekt Yaramer</title>
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		<updated>2021-11-27T18:39:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Projekt Yaramer''' entstand aus der [[Grafschaft Yaramer]] um den gleichnamigen dunklen Tempel, die in der Welt Dunladan des Rollenspiels Evergore lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir schreiben gerne [[Rollenspiel]]texte, die über die üblichen Tavernen- und Jagdgeschichten hinausgehen.  Dazu ist es nötig, dass Einigkeit über bestimmte Rahmenbedingungen herrscht.  Deshalb haben wir uns auf folgende Regeln verständigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es gilt ein einheitlicher [[Kalender]].  Dieser Kalender ist allgemein bekannt, es können regional aber andere Zeitrechnungen existieren.&lt;br /&gt;
* Die [[Religion]] mit dem ewigen Konflikt zwischen [[Lichte Fünf|Lichten]] und [[Dunkle Fünf|Dunklen Fünf]] ist ein zentrales Spielelement, andere Religionen sind nicht ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die meisten Charaktere gehören einem der gängigen [[Volk|Völker]] an, andere Völker sind nicht ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Je nach Volk gibt es bestimmte [[Sprache]]n, manche davon bereits ausgestorben, sowie eine Gemeinsprache, um über alle Völker hinweg kommunizieren zu können.&lt;br /&gt;
* Der [[Himmel]] mit Sonne, mehreren Monden und bestimmten [[Sternzeichen]] ist überall gleich aufgebaut.  Welten, die in einem anderen Universum liegen, können einen anderen Himmel besitzen.&lt;br /&gt;
* Gewisse Bücher, Sagen und Legenden gehören entweder zum allgemeinen Wissen oder sind nur in eingeweihten Kreisen bekannt.&lt;br /&gt;
* Mächtige Artefakte, die vielleicht von Göttern oder Geistern selbst geschaffen wurden, tauchen in verschiedenen Regionen von Zeit zu Zeit immer wieder auf.  Es scheint, als suchte nicht der Kämpfer sein Schwert, sondern das Schwert sucht sich seinen Kämpfer aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ziel ist es, ein tiefgängiges, umfassendes Rollenspiel-Erlebnis in einem detailreichen Universum voller Sagen, Legenden und Geheimnissen zu schaffen.  Wir brauchen keine Superhelden und keine abgrundtiefen Bösewichter, sondern Charaktere mit Stärken und Schwächen, die sich allein oder gemeinsam durch die raue Welt schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Idee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bedauern, dass diese Rahmenbedingungen bislang für jede Welt neu geschaffen werden mussten.  Das Erfinden eines neuen Hintergrundes macht zwar Spaß, führt aber zugleich dazu, dass die Geschichten zum Anfang einer Welt häufig mit eher seichtem Geplänkel beginnen, bis sie zum Ende der Welt hin mehr Tiefgang bekommen.  Schließlich wird die Welt eines Tages eingestellt und wir beginnen wieder von Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diesem Problem zu begegnen, vertreten wir den Standpunkt, dass die Spielwelten nur Provinzen, Länder oder Kontinente auf ein und demselben Planeten sind; dass eine Reise zwischen diesen Spielwelten zwar schwierig, aber grundsätzlich möglich ist.  Vielleicht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ... treiben manche Provinzen regen Handel miteinander, vielleicht berichten andere nur in Legenden aus grauer Vorzeit voneinander.&lt;br /&gt;
* ... verbindet der Einfluss von Magie bestimmte Punkte der Welt(en) miteinander, so dass darüber der Austausch von Ideen, Visionen oder Informationen möglich ist.&lt;br /&gt;
* ... sind manche Welten gar Abbilder voneinander, die in der Vergangenheit existiert haben oder in der Zukunft existieren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die dunkle Bibliothek Charaktere auf der Suche nach Wissen, freier Entfaltung, Abenteuern und nicht zuletzt Gemeinschaft zusammenführte, soll das Projekt Yaramer deren Spieler zusammenführen, um ein gemeinsames Rollenspieluniversum zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Offenheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie wir einen offenen Ansatz über Länder, Welten und Universen hinweg verfolgen, so sind auch unsere Texte offen.  Sämtliches Material steht, wenn nicht anders gekennzeichnet, unter [https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)].  Das bedeutet, dass jeder die Texte und Bilder verwenden, ändern, in kommerziellem und nichtkommerziellem Umfeld einbauen und seine Arbeit auch unter anderen Lizenzbedingungen veröffentlichen darf. Einzige Bedingung ist, dass dabei auf das Projekt Yaramer verwiesen wird.  Zum Beispiel könnt ihr gerne im Rahmen von Evergore oder anderswo unseren Kalender verwenden, wenn ihr einen kleinen Verweis in Form von ''Dieser Text verwendet den Kalender aus dem Projekt Yaramer, der unter CC BY 4.0 lizensiert ist.''  Ihr könnt gerne auf die entsprechende Hintergrundseite verlinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kodex ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Große Macht -- große Verantwortung''.  Geschichten im Textrollenspiel können sich umso freier entfalten, je weniger Regeln aufgestellt werden.  Das bedeutet jedoch auch, dass jeder Spieler seine Grenzen und die Grenzen seines Charakters kennen muss, dass Rücksicht geübt werden sollte und dass eine gewisse Vertrauensbasis der Spieler untereinander nötig ist, um die Handlungen des eigenen Charakters einem fremden Spieler anzuvertrauen.  Daher einigen wir uns auf folgende Punkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Projekt Yaramer soll möglichst allgemeingültig sein.  Deshalb bemühen wir uns, unsere Texte unabhängig von Welten oder Regionen zu schreiben.&lt;br /&gt;
* Manche Texte sind einfach an eine bestimmte Region und somit an eine bestimmte Spielwelt gebunden. Diese Texte kennzeichnen wir deutlich.&lt;br /&gt;
* In unseren Rollenspielgeschichten verwenden wir den erweiterten Hintergrund des Projekts Yaramer nur dann, wenn sämtliche Mitspieler/Mitschreiber, die zu Beginn dabei sind, damit einverstanden sind.&lt;br /&gt;
* Gegenüber Spielern, die mit diesen Hintergrundinformationen nicht vertraut sind, üben wir Rücksicht und erklären Zusammenhänge; notfalls auch im offplay.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezug zu Evergore ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Projekt Yaramer ist aus unseren Geschichten im Browsergame heraus entstanden&lt;br /&gt;
* Wir verwenden teilweise den gleichen Hintergrund, jedoch nur die Stellen, die wir selbst geschaffen haben oder die unter freier Lizenz stehen.&lt;br /&gt;
* Da die Namen Evergore (Spiel), Dunladan (Welt), Eleorath (Hauptstadt), ... und andere Teile des Hintergrunds nicht von uns selbst geschaffen wurden, verwenden wir sie im Projekt Yaramer nicht.&lt;br /&gt;
* Die Grafschaft Yaramer, die eine von uns geschaffene Region ist, wird in eine andere Welt verlegt.&lt;br /&gt;
* Umland und Geschichte der Grafschaft haben wir selbst geschaffen.&lt;br /&gt;
* Nicht jede Information aus Evergore gilt auch im Projekt Yaramer, nicht jede Information aus dem Projekt Yaramer gilt in Evergore.  Weitgehend verwenden wir jedoch den gleichen Kanon.  Informationen, die in Evergore nicht gelten, sind gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Kommende Welten, Länder und Provinzen haben keinen Bezug zu Evergore mehr. Unsere Bäume wurzeln auf derselben Erde, wachsen aber unabhängig voneinander und werden andere Früchte tragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projekt Yaramer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Projekt_Yaramer&amp;diff=423</id>
		<title>Projekt Yaramer</title>
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		<updated>2021-11-27T18:39:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das '''Projekt Yaramer''' entstand aus der [[Grafschaft Yaramer]] um den gleichnamigen dunklen Tempel, die in der Welt Dunladan des Rollenspiels Evergore lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Test&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir schreiben gerne [[Rollenspiel]]texte, die über die üblichen Tavernen- und Jagdgeschichten hinausgehen.  Dazu ist es nötig, dass Einigkeit über bestimmte Rahmenbedingungen herrscht.  Deshalb haben wir uns auf folgende Regeln verständigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es gilt ein einheitlicher [[Kalender]].  Dieser Kalender ist allgemein bekannt, es können regional aber andere Zeitrechnungen existieren.&lt;br /&gt;
* Die [[Religion]] mit dem ewigen Konflikt zwischen [[Lichte Fünf|Lichten]] und [[Dunkle Fünf|Dunklen Fünf]] ist ein zentrales Spielelement, andere Religionen sind nicht ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Die meisten Charaktere gehören einem der gängigen [[Volk|Völker]] an, andere Völker sind nicht ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
* Je nach Volk gibt es bestimmte [[Sprache]]n, manche davon bereits ausgestorben, sowie eine Gemeinsprache, um über alle Völker hinweg kommunizieren zu können.&lt;br /&gt;
* Der [[Himmel]] mit Sonne, mehreren Monden und bestimmten [[Sternzeichen]] ist überall gleich aufgebaut.  Welten, die in einem anderen Universum liegen, können einen anderen Himmel besitzen.&lt;br /&gt;
* Gewisse Bücher, Sagen und Legenden gehören entweder zum allgemeinen Wissen oder sind nur in eingeweihten Kreisen bekannt.&lt;br /&gt;
* Mächtige Artefakte, die vielleicht von Göttern oder Geistern selbst geschaffen wurden, tauchen in verschiedenen Regionen von Zeit zu Zeit immer wieder auf.  Es scheint, als suchte nicht der Kämpfer sein Schwert, sondern das Schwert sucht sich seinen Kämpfer aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ziel ist es, ein tiefgängiges, umfassendes Rollenspiel-Erlebnis in einem detailreichen Universum voller Sagen, Legenden und Geheimnissen zu schaffen.  Wir brauchen keine Superhelden und keine abgrundtiefen Bösewichter, sondern Charaktere mit Stärken und Schwächen, die sich allein oder gemeinsam durch die raue Welt schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Idee ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bedauern, dass diese Rahmenbedingungen bislang für jede Welt neu geschaffen werden mussten.  Das Erfinden eines neuen Hintergrundes macht zwar Spaß, führt aber zugleich dazu, dass die Geschichten zum Anfang einer Welt häufig mit eher seichtem Geplänkel beginnen, bis sie zum Ende der Welt hin mehr Tiefgang bekommen.  Schließlich wird die Welt eines Tages eingestellt und wir beginnen wieder von Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diesem Problem zu begegnen, vertreten wir den Standpunkt, dass die Spielwelten nur Provinzen, Länder oder Kontinente auf ein und demselben Planeten sind; dass eine Reise zwischen diesen Spielwelten zwar schwierig, aber grundsätzlich möglich ist.  Vielleicht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ... treiben manche Provinzen regen Handel miteinander, vielleicht berichten andere nur in Legenden aus grauer Vorzeit voneinander.&lt;br /&gt;
* ... verbindet der Einfluss von Magie bestimmte Punkte der Welt(en) miteinander, so dass darüber der Austausch von Ideen, Visionen oder Informationen möglich ist.&lt;br /&gt;
* ... sind manche Welten gar Abbilder voneinander, die in der Vergangenheit existiert haben oder in der Zukunft existieren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie die dunkle Bibliothek Charaktere auf der Suche nach Wissen, freier Entfaltung, Abenteuern und nicht zuletzt Gemeinschaft zusammenführte, soll das Projekt Yaramer deren Spieler zusammenführen, um ein gemeinsames Rollenspieluniversum zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Offenheit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie wir einen offenen Ansatz über Länder, Welten und Universen hinweg verfolgen, so sind auch unsere Texte offen.  Sämtliches Material steht, wenn nicht anders gekennzeichnet, unter [https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ Creative Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)].  Das bedeutet, dass jeder die Texte und Bilder verwenden, ändern, in kommerziellem und nichtkommerziellem Umfeld einbauen und seine Arbeit auch unter anderen Lizenzbedingungen veröffentlichen darf. Einzige Bedingung ist, dass dabei auf das Projekt Yaramer verwiesen wird.  Zum Beispiel könnt ihr gerne im Rahmen von Evergore oder anderswo unseren Kalender verwenden, wenn ihr einen kleinen Verweis in Form von ''Dieser Text verwendet den Kalender aus dem Projekt Yaramer, der unter CC BY 4.0 lizensiert ist.''  Ihr könnt gerne auf die entsprechende Hintergrundseite verlinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kodex ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Große Macht -- große Verantwortung''.  Geschichten im Textrollenspiel können sich umso freier entfalten, je weniger Regeln aufgestellt werden.  Das bedeutet jedoch auch, dass jeder Spieler seine Grenzen und die Grenzen seines Charakters kennen muss, dass Rücksicht geübt werden sollte und dass eine gewisse Vertrauensbasis der Spieler untereinander nötig ist, um die Handlungen des eigenen Charakters einem fremden Spieler anzuvertrauen.  Daher einigen wir uns auf folgende Punkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Projekt Yaramer soll möglichst allgemeingültig sein.  Deshalb bemühen wir uns, unsere Texte unabhängig von Welten oder Regionen zu schreiben.&lt;br /&gt;
* Manche Texte sind einfach an eine bestimmte Region und somit an eine bestimmte Spielwelt gebunden. Diese Texte kennzeichnen wir deutlich.&lt;br /&gt;
* In unseren Rollenspielgeschichten verwenden wir den erweiterten Hintergrund des Projekts Yaramer nur dann, wenn sämtliche Mitspieler/Mitschreiber, die zu Beginn dabei sind, damit einverstanden sind.&lt;br /&gt;
* Gegenüber Spielern, die mit diesen Hintergrundinformationen nicht vertraut sind, üben wir Rücksicht und erklären Zusammenhänge; notfalls auch im offplay.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezug zu Evergore ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Projekt Yaramer ist aus unseren Geschichten im Browsergame heraus entstanden&lt;br /&gt;
* Wir verwenden teilweise den gleichen Hintergrund, jedoch nur die Stellen, die wir selbst geschaffen haben oder die unter freier Lizenz stehen.&lt;br /&gt;
* Da die Namen Evergore (Spiel), Dunladan (Welt), Eleorath (Hauptstadt), ... und andere Teile des Hintergrunds nicht von uns selbst geschaffen wurden, verwenden wir sie im Projekt Yaramer nicht.&lt;br /&gt;
* Die Grafschaft Yaramer, die eine von uns geschaffene Region ist, wird in eine andere Welt verlegt.&lt;br /&gt;
* Umland und Geschichte der Grafschaft haben wir selbst geschaffen.&lt;br /&gt;
* Nicht jede Information aus Evergore gilt auch im Projekt Yaramer, nicht jede Information aus dem Projekt Yaramer gilt in Evergore.  Weitgehend verwenden wir jedoch den gleichen Kanon.  Informationen, die in Evergore nicht gelten, sind gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Kommende Welten, Länder und Provinzen haben keinen Bezug zu Evergore mehr. Unsere Bäume wurzeln auf derselben Erde, wachsen aber unabhängig voneinander und werden andere Früchte tragen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projekt Yaramer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
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		<title>Vorlage:Zyrthania</title>
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		<updated>2021-11-27T18:04:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;templatestyles src=&amp;quot;Welticon/styles.css&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;Welticon&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiki_Zyrthania_Icon.png|Diese Information gilt auf der Welt Zyrthania|link=Zyrthania]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um eine Seite mit dieser Vorlage zu markieren, füge den folgenden Text (inkl. der geschweiften Klammern) in den Artikel ein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Zyr}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorlagen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
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		<updated>2021-11-27T18:04:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;templatestyles src=&amp;quot;Welticon/styles.css&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;Welticon&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiki_Zyrthania_Icon.png|Diese Information gilt auf der Welt Zyrthania|link=Zyrthania]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
Achtung, diese Informationen gelten nur für die Welt Zyrthania!&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um eine Seite mit dieser Vorlage zu markieren, füge den folgenden Text (inkl. der geschweiften Klammern) in den Artikel ein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Zyr}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorlagen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
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		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Fetras&amp;diff=418</id>
		<title>Fetras</title>
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		<updated>2021-05-09T17:00:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:11 Fetras.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Fetras]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fetras''' ist der elfte [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den dreißig Tagen des Fetras fegt eisiger Wind die letzten Blätter von den Bäumen.&lt;br /&gt;
Der ''Frosthauch'', wie dieser Monat in der [[Dagrun|Gemeinsprache]] heißt, gibt einen Vorgeschmack auf den kommenden Winter.&lt;br /&gt;
Nun überwiegen die düsteren Töne, grau und regnerisch drücken sie auf Land und Leute hernieder.&lt;br /&gt;
Die Alten haben mehrere Namen für diesen tristen Monat geprägt, die allesamt ähnliche Bilder zeichnen:&lt;br /&gt;
''Windmond'', ''Nebelung'' und ''Trauermond'' zeichnen eine Welt im Zwielicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Tagen richten sich die Dorfbewohner darauf ein, die kommende Jahreszeit innerhalb der Grenzen ihres Ortes, oftmals gar innerhalb der vier Wände ihrer kleinen Hütten zu verbringen.&lt;br /&gt;
Sie mummen sich in Mäntel und Umhänge, wappnen ihre Häuser mit Brettern, Flachs und Werg, horten Zehrung und Brennholz.&lt;br /&gt;
Die letzte größere Arbeit ist das Einschlachten:&lt;br /&gt;
Dazu wird ein Teil des Viehs, das im nächsten Jahr nicht mehr zur Zucht gebraucht wird, geschlachtet und zu allerlei Fleischgerichten verarbeitet.&lt;br /&gt;
Denn das Futter ist rar und ein kräftiges Schaf im Frühjahr mehr wert als zwei knochige, die sich kaum auf den Beinen halten können.&lt;br /&gt;
Zudem konserviert die Kälte das Fleisch bis in den [[Korrons]] hinein.&lt;br /&gt;
Die ganze Familie ist mit der Zerlegung, dem Dörren, Räuchern und Pökeln beschäftigt, häufig helfen die Nachbarn tatkräftig mit.&lt;br /&gt;
Weggeworfen wird nichts:&lt;br /&gt;
Blut und Eingeweide werden gekocht und gegessen, Füße und Ohren erhalten meist die Armen während Zunge, Wangen und Augen als Delikatesse gelten.&lt;br /&gt;
Den teuren Luxus, in langer Arbeit und mit exquisitem Gewürz Wurst herzustellen, gönnen sich indes nur die Reichsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadt und Hof folgen den Vorbereitungen der Bauern in schwächerem Maße.&lt;br /&gt;
Man richtet sich zwar auf den Winter ein, jedoch nicht in der Aussicht, für mehrere Monate eingeschneit und von der Welt abgeschnitten zu werden.&lt;br /&gt;
Dennoch kaufen die meisten Handwerker auf Vorrat, damit sie die kurzen Fetras-, [[Melun]]- und [[Jedwin]]tage zur Arbeit nutzen können.&lt;br /&gt;
Städte füllen ihre Lager und Magazine, der Adel seine Vorratskeller und Kornspeicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner ruhigen, melancholischen Stimmung gilt der Frosthauch als Monat der inneren Einkehr.&lt;br /&gt;
[[Neriel]]s Studium am 13. des Monats erinnert das Volk daran, dass das Leben nicht nur aus Arbeit besteht, und ruft dazu auf, die ruhigen Wintertage zu nutzen, um sich bei Herdfeuer und Kerzenschein fortzubilden.&lt;br /&gt;
Ob hierzu die Männer Geschichten aus alten Tagen erzählen oder die Frauen bei der Arbeit an Rocken, Spinnrad und Webstuhl Lieder singen, ist der Göttin der Weisheit gleichgültig.&lt;br /&gt;
Sie schätzt alle schönen Künste gleichermaßen, und wer gar die Gabe des Lesens und Schreibens erlernt, dem öffnen sich trotz winterlicher Eingeschlossenheit ganz neue Welten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einkehr gehört nicht nur das Studium, sondern auch Besinnung und Gedenken:&lt;br /&gt;
Am letzten Tag des Nebelung verbrennt man einen Büschel Werg, um die geheimnisvolle Botin [[Jimane]] zu bitten, Lebende und Tote sicher zu geleiten.&lt;br /&gt;
Die gesichtslose Fürstin hat viele Aspekte:&lt;br /&gt;
Ihr Stock bietet Sicherheit, ihre Ungreifbarkeit symbolisiert das schnelle Vergessen, ihre Sanduhr lässt die Vergänglichkeit anklingen, ihre ernste Schweigsamkeit erinnert an den [[Xzarrus|Totengott]], als dessen Botin sie gilt.&lt;br /&gt;
Doch Mancher berichtet auch, dass Jimane ihm erschienen sei, um ihn im letzten Moment aus Xzarrus' Klauen zu reißen.&lt;br /&gt;
In der bekanntesten jener Geschichten führt die Botin eine längst Totgeglaubte sicher aus der Wüste und bewahrt sie somit vor der Unterwelt.&lt;br /&gt;
Sie wird jährlich an ''Jimanes Geleit'' nacherzählt und spendet dem Trauermond einen Funken Licht und Hoffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Neriels Studium]] am 13. Fetras&lt;br /&gt;
* [[Jimanes Geleit]] am 30. Fetras&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Arudwei&amp;diff=417</id>
		<title>Arudwei</title>
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		<updated>2021-05-09T16:55:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:07 Arudwei.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Arudwei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Arudwei''' ist der siebte [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die längsten Tage des Jahres liegen noch im [[Mirsoval]], dem ein letzter Hauch von Frühlingsduft anhaftet, doch mit dem Arudwei folgen ihnen die Hitze und Trockenheit des Sommers nach.&lt;br /&gt;
Anjetzt, da [[Umandia]]s Launen immer seltener werden und auf absehbare Zeit weder Schauer noch Landregen dräuen, wird die erste Mahd des Jahres eingefahren.&lt;br /&gt;
Bei der sogenannten Heumahd verbringen Knechte und Mägde einen großen Teil des Monats auf den Wiesen; unentwegt mähen sie das Gras mit Sense und Sichel, trocknen es zu Heu und holen es um ''Jimanes Dürrefest'' schließlich ein.&lt;br /&gt;
Allein das Trocknen ist eine Arbeit, bei der hie das idyllische Bild des Landlebens, dort die schweißtreibende Wirklichkeit meilenweit auseinanderklaffen.&lt;br /&gt;
Allmorgendlich breiten Knechte und Mägde das Heu weithin aus, wenden es mehrmals täglich und rechen es zum Sonnenuntergang auf Nachtschwaden zusammen, damit der Tau die Mühe nicht zunichtemacht.&lt;br /&gt;
Da diese beschwerliche Arbeit den längsten Teil des Arudwei in Anspruch nimmt, nennen ihn die Bauern ''Heuert'', den Monat der Heuernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Adelskreisen spricht man hingegen vom ''Sommertraum''.&lt;br /&gt;
Die lauen Nächte laden dazu ein, bis weit nach Mitternacht durch die Gärten zu flanieren und die Sterne zu beobachten.&lt;br /&gt;
Seit den ältesten Tagen der [[Freie Völker|freien Völker]], weit ehe die ersten schriftlichen Quellen davon berichten, übt die Sternkunde eine Faszination aus, die sich kaum in Worte fassen lässt.&lt;br /&gt;
Mythen, Mären und Malerei legen Kunde davon ab, dass die Stellung der Gestirne sowohl zur Einteilung des Jahreskreises, als auch zur Bestimmung des Schicksals zeither von herausragender Bedeutung ist.&lt;br /&gt;
Jüngsthin haben namhafte Sternkundige fast alle [[Sternzeichen]] verzeichnet und verheißungsvolle Versuche unternommen, ihre Bedeutung und ihren Einfluss auf die Geschicke der Welt zu ergründen.&lt;br /&gt;
Vermittels ihrer Werke wurde nicht nur mit vielgestaltigem Aberglauben aufgeräumt, sondern die Sternkunde für eine breite Schicht von Gelehrten und Laien zugänglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig versammeln sich die Hofdamen auf Geheiß der Fürstin zum Einbruch der Nacht auf einem Balkon oder auf freiem Felde, um sich vom Priester, vom Schreiber oder von einem fahrenden Scholar die Pfade der Gestirne erklären zu lassen.&lt;br /&gt;
Mancher Sternkundige weiß gar, Lebens- und Liebesglück vorherzusagen; doch auch sonder jeder Glückswalterei wird jedem der Zauber gewahr, der den Arudweinächten innewohnt.&lt;br /&gt;
Erst beim Schwirren der schwarzbunten Nachtfalter, unter dem Kreisen der heimlichen Fledermäuse, beim Rufen der vielwissenden Eulenvögel wird der hehre Sommertraum lebendig.&lt;br /&gt;
Doch so anmutig die Nächte sind, so schnell ziehen sie vorüber.&lt;br /&gt;
Ganz im Nordland wird es niemals völlig dunkel, ein heller Dämmerstreif am Horizont verharrt bis zum Morgen.&lt;br /&gt;
Diese ''weißen Nächte'' sind gewissermaßen das Gegenstück zu den winterlichen Rauhnächten, indes letztere für ihr dämonisches Treiben gefürchtet werden, umweht erstere der zarte Hauch der Romantik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Mirsoval]] als Jagdmond folgt mit dem Arudwei der Monat der großen Turniere.&lt;br /&gt;
Ein mehrwöchiger Landfriede fordert die Kriegsherren zur vorübergehenden Aussetzung ihrer Fehden auf, sichert die An- und Abreise der Besucher und gibt jedem Kämpfer die Möglichkeit, die auf dem Schlachtfeld erlernten Fähigkeiten vor aller Welt zur Schau zu stellen.&lt;br /&gt;
Besonders um [[Metarian]]s Ehrentag am 12. Arudwei übertrumpfen sich Stadt und Hof mit prunkvollen Kampfspielen.&lt;br /&gt;
Selbst Kleinstädte tragen Zweikämpfe zu Fuß aus, bei denen Waffen und Rüstungen genau vorgeschrieben werden, um abwechslungsreiche Kurzweil zu bieten.&lt;br /&gt;
Eine größere Veranstaltung ist die Tjost, das traditionelle Lanzenstechen zu Pferd, bei dem die Teilnahme weiland dem Adel vorbehalten war.&lt;br /&gt;
Volkes Lieblinge sind der Buhurt, ein raumgreifendes Schaureiten in mehreren Gruppen, und das Turnei, ein Gruppenkampf, der sich nur durch die Verwendung stumpfer Waffen von der echten Schlacht unterscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derlei Lustbarkeiten stemmen nur die reichsten Fürsten und Städte.&lt;br /&gt;
Für einige Wochen wächst eine wahre Zeltstadt aus dem Boden, von der nur ein Bruchteil den Rittern und ihren Knappen gehört.&lt;br /&gt;
Der Gutteil widmet sich den Bedürfnissen der Zuschauer, deren trockene Kehlen stets nach Bier und Wein verlangen, damit sie ihre Helden auch in der nächsten Runde lautstark anfeuern können.&lt;br /&gt;
Auch auf den Tribünen der Ehrengäste ist für das leibliche Wohl gesorgt:&lt;br /&gt;
Hier füllen die Mundschenke die Becher direkt aus der kühlen Amphore, während Mägde kandierte Früchte und frittierte Waffeln aus ihren Bauchläden verteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bunte Treiben abseits der Kämpfe darf nicht vom ernsten Hintersinn ablenken:&lt;br /&gt;
Obschon das Turnei als Spiel beworben wird, handelt es sich um ernsten Kampf.&lt;br /&gt;
Für manchen Zweit- oder Drittgeborenen aus dem niedrigen Adel geht es in doppelter Hinsicht ums nackte Überleben:&lt;br /&gt;
Während der Eine sich im Ministerialdienst eines Fürsten oder des Königs verdingt, Gütern obwaltet und Kriegsdienst leistet, tingelt der Andere von Turnier zu Turnier, um die Waffen zu kreuzen.&lt;br /&gt;
Neben Ruhm und Ehre lockt nicht nur die Aussicht auf reichen Gewinn, sondern auch das Wissen, keines Herren Knecht zu sein.&lt;br /&gt;
Freilich bleibt Kampf stets Kampf und der Wettstreit beim Turnier ist nicht minder gefährlich als jener im Krieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tag der Ehre]] am 12. Arudwei&lt;br /&gt;
* [[Jimanes Dürrefest]] am 27. Arudwei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Oiletwei&amp;diff=416</id>
		<title>Oiletwei</title>
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		<updated>2021-05-09T16:45:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:05 Oiletwei.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Oiletwei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oiletwei''' ist der fünfte [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ''Sonnenaufstieg'' ist ein freundlicher und sonniger Monat.&lt;br /&gt;
Nach dem verregneten [[Korrons|Launing]] beruhigt sich die Witterung, güldener Sonnenschein streift über saftiges Grün.&lt;br /&gt;
Bauern mit eigener Hufe treiben ihr Vieh aus dem Stall auf die Weide, die Übrigen auf die Allmende, weshalb man in früheren Zeiten vom Oiletwei als dem ''Weidemond'' sprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur das Landleben spielt sich jetzt vor allem draußen ab:&lt;br /&gt;
In den Städten wird nach den üblichen Wochenmärkten, auf denen vor allem Speis' und Trank feilgeboten werden, zum ersten großen Markttag gerufen.&lt;br /&gt;
Dessen Anziehungskraft reicht weit über die eigentliche Gemarkung hinaus:  &lt;br /&gt;
Nach der langen Winterzeit sind die Lagerräume der Handwerker bis unters Dach gefüllt; wenn sie nun für eine Woche ihre Stände und Zelte aufbauen, dann gibt es kaum etwas, was ihr reichhaltiges Sortiment nicht bietet.&lt;br /&gt;
Das Volk von nah und fern strömt in die Städte, um mal nötiges Werkzeug, mal schillernden Tand zu erstehen.&lt;br /&gt;
Von früh bis spät wird flaniert, getratscht und gefeilscht.&lt;br /&gt;
Bei all dem [[Gavz Dorl]] gefälligem Treiben wundert es nicht, dass auch mancher Taschendieb auf seine Kosten kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das höfische Leben verlagert sich an die frische Luft.&lt;br /&gt;
Traditionell werden für den Oiletwei keine größeren Turniere angesetzt, doch Minnesang und Tanz, Pirsch- und Beizjagd bieten Kurzweil genug.&lt;br /&gt;
Reiche Fürsten, die die Mittel zu derlei Großveranstaltungen aufbieten können, sind in erster Linie Grundherren und haben zwischen Frühling und Sommer Arbeit zur Genüge.&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit ihren Verwaltern und Beratern lenken sie die Geschicke ihrer Fronhöfe, kaufen und verkaufen ganze Viehherden oder ordnen die Arbeit ihrer Leibeigenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche jungen Ritter, die noch kein eigenes Gut zu verwalten haben, nutzen jedoch die Zeit, um statt des Kriegs- den Friedensdienst zu pflegen.&lt;br /&gt;
Die einen werben um eine junge Maid aus gleichem Stand, die anderen besingen in der hohen Minne ihre Verzweiflung über die Liebe zu einer unerreichbaren, oft hochadelig verheirateten, Dame.&lt;br /&gt;
Aus letzterem Spiel, das strengen Gesetzen folgt, entwickeln sich mitunter ganze Wettbewerbe:&lt;br /&gt;
Bei Banketten unter freiem Himmel treten die Sänger vor der Gesellschaft auf; sie singen, spielen und lesen aus epischen Geschichten vor, und wer Wohlgefallen erregt, wird mit einer Blume oder Schleife bedacht.&lt;br /&gt;
Der Ritterdienst macht sich schließlich nichts aus weltlichen Geschenken, hier geht es um Ruhm und Ehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich welcher Schicht, im Oiletwei läuten fast täglich die Hochzeitsglocken. &lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Zeremonie im [[Sceral|Sceralstempel]] entscheidet ganz der Stand, wie der übrige Tag verläuft:&lt;br /&gt;
In Adelskreisen wird reich geschmaust und gemessenen Schrittes zu wohlgestimmter Harfenmusik getanzt; die Bürger der Stadt feiern gerne in einer Taverne, wo es etwas lauter und ausgelassener zugehen kann.&lt;br /&gt;
Der berühmt-berüchtigte Bauerntanz hingegen gleicht einem rauschhaften Fruchtbarkeitsritual aus alter Vorzeit.&lt;br /&gt;
Da wird laut geschwatzt und dämonisch gelacht, schiefer Gesang übertönt die Gespräche und wird seinerseits einem grauenvollen Lärm übertrumpft, den man den dürftigen Instrumenten gar nicht zugetraut hätte.&lt;br /&gt;
Zu diesem ohrenbetäubenden Krach tanzen Tagelöhner mit Freibäuerin, Greis mit Enkel, Mann und Weib hexengleich ums Feuer.&lt;br /&gt;
Die [[Alte Ordnung]] rümpft die Nase, doch gegen diesen Heidenspaß ist kein Kraut gewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hryurans Blut]] am 13. Oiletwei&lt;br /&gt;
* [[Levonars Saatfest]] am 21. Oiletwei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Korrons&amp;diff=415</id>
		<title>Korrons</title>
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		<updated>2021-05-09T16:44:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:04 Korrons.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Korrons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Korrons''' ist der vierte [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl der [[Dagrun|gemeinsprachliche]] Name ''Regenfall'' als auch das altsprachliche ''Launing'' passen vorzüglich zum Korrons.&lt;br /&gt;
Eigentlich hatte der [[Dervon]] König Winter bereits niedergerungen, doch der Flüchtende bäumt sich ein letztes Mal auf und trotzt mit düsteren Wolken, die meist jedoch mehr Regen als Schnee bringen.&lt;br /&gt;
Der Frühling behält klar die Oberhand.&lt;br /&gt;
Sieht man von den kälteren Regionen und den Gebirgen ab, dann wird allerorts eifrig gepflügt und gesät.&lt;br /&gt;
Jedoch obliegt es der jahrelangen Erfahrung der Bauern, wie nahe sie sich an Auen und Flüsse heranwagen.&lt;br /&gt;
Manches beschauliche Bächlein schwillt binnen weniger Stunden auf fünf- oder zehnfache Größe an, überschwemmt ganze Flusstäler und reißt die fruchtbarste, mühsam gelockerte Krume mit sich.&lt;br /&gt;
Auch Reisende tun gut daran, Brücken und Furten zu prüfen, bevor sie sich an der Überquerung versuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Regenfest des [[Umandia|Wassergeistes]] hat seinen Ursprung in den warmen, trockenen Landstrichen des Reiches.&lt;br /&gt;
Die Bewohner des gemäßigten Herzlandes sehen Wasser generell, und über die Ufer tretende Flüsse im Besonderen, mit Skepsis.&lt;br /&gt;
In dürren und kargen Regionen jedoch garantieren die frühjährlichen Überschwemmungen das Überleben.&lt;br /&gt;
Mittels ausgeklügelter Kanäle und Dämme wird das Wasser auf die Felder geleitet und aufgestaut, bis sich der Schlamm absetzt, auf dem Bohnen, Linsen, Hirse und Weizen gedeihen.&lt;br /&gt;
Größere Städte säubern das Flusswasser zuerst mit Filtern aus Schilf, Reisig und Sand, bevor sie es in riesigen unterirdischen Zisternen speichern.&lt;br /&gt;
Dort dient es als Trinkwasser für Mensch und Vieh, zur Bewässerung von Obstplantagen und Gärten, die in jenen Gegenden freilich ein unerhörter Luxus sind.&lt;br /&gt;
Die Zisternen selbst sind häufig Relikte der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
Ihre Baumeister und deren Völker sind längst dem Vergessen anheimgefallen, doch ihre Bauwerke legen Zeugnis ab von der Kunstfertigkeit der Baumeister alter Tage und sind für die heutige Bevölkerung von unschätzbarem Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus unbekannten Gründen wird [[Sylaphar]]s Wildsaat auch der ''Kuckuckstag'' genannt.&lt;br /&gt;
Wer an diesem Tag den markanten Ruf jenes Vogels hört, dem soll für zwei Wochen Glück beschieden sein.&lt;br /&gt;
Ansonsten gedenken vor allem Elfen der aufblühenden Natur, die ohne Zutun der freien Völker, ohne Saat und Ernte, auskommt.&lt;br /&gt;
Fernab vom Dörfern und Städten, von Feld und Weide, von Hag und Hain beginnen Heide und Urwald, wo Tier- und Pflanzenwelt unter [[Levonar]]s Hand und dem Einfluss der [[Freie Geister|Geister]] gedeiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur der Kuckuck macht lautstark auf sich aufmerksam, auch das Klappern der kürzlich zurückgekehrten Störche ist kaum zu überhören.&lt;br /&gt;
Junge Frauen, die sich das erste eigene Kind wünschen, locken Meister Adebar mit Krümeln von selbstbereitetem Backwerk an ihr Fensterbrett.&lt;br /&gt;
Steckt er den Kopf zum geöffneten Fenster herein, dann steht dem baldigen Familienglück nichts mehr im Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Am letzten Tag des Regenfalls findet ein regionaler Brauch in den östlichen Provinzen, der es weder in die Festtage des [[Lichte Fünf|Lichten]], noch des [[Dunkle Fünf|Dunklen Glaubens]] geschafft hat.&lt;br /&gt;
Die Rede ist von der Walpurgisnacht, zu der sich Hexen auf einem Tanzplatz treffen sollen, um düstere Rituale zu pflegen.&lt;br /&gt;
Fest steht nur, dass in der Nacht zum [[Oiletwei]] nicht alles mit rechten Dingen zugeht.&lt;br /&gt;
Meist beschränkt sich der Spuk darauf, dass laut gefeiert, getrunken und bis zum Sonnenaufgang um die Häuser gezogen wird.&lt;br /&gt;
Manche Nachtschwärmen treiben allerlei Schindluder mit fremden Besitztum, was von der Stadtwache jedoch streng geahndet wird.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Umandias Regenfest]] am 8. Korrons&lt;br /&gt;
* [[Sylaphars Wildsaat]] am 15. Korrons&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:04 Korrons.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Korrons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Korrons''' ist der vierte [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl der [[Dagrun|gemeinsprachliche]] Name ''Regenfall'' als auch das altsprachliche ''Launing'' passen vorzüglich zum Korrons.&lt;br /&gt;
Eigentlich hatte der [[Dervon]] König Winter bereits niedergerungen, doch der Flüchtende bäumt sich ein letztes Mal auf und trotzt mit düsteren Wolken, die meist jedoch mehr Regen als Schnee bringen.&lt;br /&gt;
Der Frühling behält klar die Oberhand.&lt;br /&gt;
Sieht man von den kälteren Regionen und den Gebirgen ab, dann wird allerorts eifrig gepflügt und gesät.&lt;br /&gt;
Jedoch obliegt es der jahrelangen Erfahrung der Bauern, wie nahe sie sich an Auen und Flüsse heranwagen.&lt;br /&gt;
Manches beschauliche Bächlein schwillt binnen weniger Stunden auf fünf- oder zehnfache Größe an, überschwemmt ganze Flusstäler und reißt die fruchtbarste, mühsam gelockerte Krume mit sich.&lt;br /&gt;
Auch Reisende tun gut daran, Brücken und Furten zu prüfen, bevor sie sich an der Überquerung versuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Regenfest des [[Umandia|Wassergeistes]] hat seinen Ursprung in den warmen, trockenen Landstrichen des Reiches.&lt;br /&gt;
Während im Herzland Wasser generell, und über die Ufer tretende Flüsse im Besonderen, mit Skepsis gesehen werden, garantieren allda die frühjährlichen Überschwemmungen das Überleben.&lt;br /&gt;
Mittels ausgeklügelter Kanäle und Dämme wird das Wasser auf die Felder geleitet und aufgestaut, bis sich der Schlamm absetzt, auf dem Bohnen, Linsen, Hirse und Weizen gedeihen.&lt;br /&gt;
Größere Städte säubern das Flusswasser zuerst mit Filtern aus Schilf, Reisig und Sand, bevor sie es in riesigen unterirdischen Zisternen speichern.&lt;br /&gt;
Dort dient es als Trinkwasser für Mensch und Vieh, zur Bewässerung von Obstplantagen und Gärten, die in jenen Gegenden freilich ein unerhörter Luxus sind.&lt;br /&gt;
Die Zisternen selbst sind häufig Relikte der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
Ihre Baumeister und deren Völker sind längst dem Vergessen anheimgefallen, doch ihre Bauwerke legen Zeugnis ab von der Kunstfertigkeit der Baumeister alter Tage und sind für die heutige Bevölkerung von unschätzbarem Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus unbekannten Gründen wird [[Sylaphar]]s Wildsaat auch der ''Kuckuckstag'' genannt.&lt;br /&gt;
Wer an diesem Tag den markanten Ruf jenes Vogels hört, dem soll für zwei Wochen Glück beschieden sein.&lt;br /&gt;
Ansonsten gedenken vor allem Elfen der aufblühenden Natur, die ohne Zutun der freien Völker, ohne Saat und Ernte, auskommt.&lt;br /&gt;
Fernab vom Dörfern und Städten, von Feld und Weide, von Hag und Hain beginnen Heide und Urwald, wo Tier- und Pflanzenwelt unter [[Levonar]]s Hand und dem Einfluss der [[Freie Geister|Geister]] gedeiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur der Kuckuck macht lautstark auf sich aufmerksam, auch das Klappern der kürzlich zurückgekehrten Störche ist kaum zu überhören.&lt;br /&gt;
Junge Frauen, die sich das erste eigene Kind wünschen, locken Meister Adebar mit Süßigkeiten an ihr Fensterbrett.&lt;br /&gt;
Steckt er den Kopf zum geöffneten Fenster herein, dann steht dem baldigen Familienglück nichts mehr im Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Am letzten Tag des Regenfalls findet ein regionaler Brauch in den östlichen Provinzen, der es weder in die Festtage des [[Lichte Fünf|Lichten]], noch des [[Dunkle Fünf|Dunklen Glaubens]] geschafft hat.&lt;br /&gt;
Die Rede ist von der Walpurgisnacht, zu der sich Hexen auf einem Tanzplatz treffen sollen, um düstere Rituale zu pflegen.&lt;br /&gt;
Fest steht nur, dass in der Nacht zum [[Oiletwei]] nicht alles mit rechten Dingen zugeht.&lt;br /&gt;
Meist beschränkt sich der Spuk darauf, dass laut gefeiert, getrunken und bis zum Sonnenaufgang um die Häuser gezogen wird.&lt;br /&gt;
Manche Nachtschwärmen treiben allerlei Schindluder mit fremden Besitztum, was von der Stadtwache jedoch streng geahndet wird.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Umandias Regenfest]] am 8. Korrons&lt;br /&gt;
* [[Sylaphars Wildsaat]] am 15. Korrons&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Dervon&amp;diff=413</id>
		<title>Dervon</title>
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		<updated>2021-05-09T16:30:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:03 Dervon.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Dervon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dervon''' ist der dritte [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Dervon beginnt der Frühling.&lt;br /&gt;
Allenfalls für ein paar Nächte kehrt der Frost ins Herzland zurück, doch sobald die Sonne aufgeht, schmelzen Eis und Schnee dahin.&lt;br /&gt;
Deshalb wird der Monat in der [[Dagrun|Gemeinsprache]] ''Morgentau'' genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Feld und Flur, in Wald und Au sprießen täglich neue Gräser und Blumen.&lt;br /&gt;
Keine davon ist so bekannt und wird so umhegt wie die königliche Staudennarzisse, die vor Jahren der Gesandte eines fernen Reiches dem alten König verehrte.&lt;br /&gt;
Zeither spricht man erst vom Frühling, wenn diese Blume in prachtgelber Blüte steht.&lt;br /&gt;
Dann schmückt man die Stadthäuser mit Girlanden aus Fichten- und Tannenreis, behängt sie mit bunten Bändern und verziert sie mit den Blüten der Frühblüher, in wärmeren Regionen sind dies Hyazinthen und Schwertlilien, in kälteren Gegenden der Pestwurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Rolle kommt den Brunnen als symbolischem Lebensquell zu.&lt;br /&gt;
Sie werden unter Anrufung [[Umandia]]s gereinigt und mit Kränzen aus Kranewitt gekrönt.&lt;br /&gt;
Während dieser Brauch in den Dörfern fast ausgestorben ist, erfreut er sich in den Städten von Jahr zu Jahr größerer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
Der Schmuck bleibt bis mindestens zu ''Zernalons Wachstum'' am 18. Dervon hängen, wenn das Volk mit lauten Umzügen den Winter aus der Stadt treibt.&lt;br /&gt;
Priester von [[Levonar]] und [[Zernalon]] ziehen von Brunnen zu Brunnen, segnen das Wasser und besprengen die Umstehenden mit einigen Tropfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jene, die weniger stark im Glauben verwurzelt sind, treffen sich in den Tavernen, um den Tag mit hochgeistigen Getränken zu begießen. &lt;br /&gt;
Manch' hartgesottene Zechbrüder und -schwestern geben den Krug bis zu ''Enzociars Frühlingsfest'' nicht mehr aus der Hand, was ein Erklärungsansatz für die sich alljährlich wiederholenden Geschehnisse jenes berüchtigten Tages sein könnte, deren Niederschrift jedem Schreiberling die Schamesröte ins Gesicht triebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauern haben keine Zeit, um sich derlei Ausschweifungen hinzugeben.&lt;br /&gt;
Mit dem ''Lenzing'', wie sie den Dervon nennen, beginnt ihre Feldarbeit.&lt;br /&gt;
Schon vorher wird das Merzvieh geschlachtet, das sich für die Zucht nicht mehr eignet, wobei der Grundherr durch den Blutzehnt seinen Anteil erhält.&lt;br /&gt;
Nun schmausen sie zwar allabendlich, doch beim ersten Sonnenstrahl legen sie Hand an Pflug und Egge.&lt;br /&gt;
Während die reichsten Gutsbesitzer mit Pferdegespannen mehrere Tagwerk bewältigen, stapfen die Ochsen der Kleinbauern gemächlichen Schrittes über die Felder.&lt;br /&gt;
Die Ärmsten schleppen selbst den Hakenpflug, oft nur eine einfache Astgabel, wie es ihre Vorväter schon vor Jahrhunderten vormachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des Morgentaus, wenn die letzten Auswirkungen der Frühlingsfeste verdaut sind, ruft die königliche Garde alle freien Bürger von gutem Leumund zur Musterung.&lt;br /&gt;
Einige Ritterorden und Söldnerhaufen schließen sich dem an und werben im Dervon um Rekruten.&lt;br /&gt;
Die meisten alteingesessenen Fürsten verzichten aber auf ein stehendes Heer, verlassen sich stattdessen seit jeher auf ihre Ritter und Vasallen, die sie im Falle eines Krieges durch den Heerbann einberufen.&lt;br /&gt;
Städte halten meist nur eine kleine Garnison an Wachleuten in Lohn und Brot – im Verteidigungsfalle wird ohnehin jeder Bürger zu den Waffen gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zernalons Wachstum]] am 18. Dervon&lt;br /&gt;
* [[Enzociars Frühlingsfest]] am 21. Dervon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Jedwin&amp;diff=412</id>
		<title>Jedwin</title>
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		<updated>2021-05-09T16:24:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:01 Jedwin.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Jedwin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jedwin''' ist der erste [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr beginnt mit dem Jedwin, der in der [[Dagrun|Gemeinsprache]] ''Schneefall'' heißt.&lt;br /&gt;
Obzwar kälter als der [[Melun]] haftet ihm nicht dessen düsterer Ruf an, denn ab der [[Jahreswende]] werden die Tage spürbar länger.&lt;br /&gt;
Forthin bleibt kein Ort vor [[Neriel]]s weißen Flocken verschont.&lt;br /&gt;
In kälteren Regionen türmen sie sich zu mannshohen Bergen und schneiden kleine Weiler für Wochen von der Außenwelt ab, und selbst in Wüstennähe legen sie sich wie ein durchscheinender Schleier über Sand und Fels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Städter Leid ist der Bauern Freud', sintemal eine dichte Schneedecke die Herbstsaat schützt.&lt;br /&gt;
Schon die Altvorderen wussten, dass ein gedeihlicher Sommer nur auf einen harten Winter folgt.&lt;br /&gt;
Den Reisenden schafft das kalte Weiß Mühsal, doch erleichtert es den Jägern die Spurensuche, verhüllt den Schmutz der Straßen und erhellt manche Mondnacht.&lt;br /&gt;
Wegen des rauen Frosts spricht das Landvolk mitunter vom ''Hartung'', auch ''Wolfsmond'' ist ein gängiger Name für den Jedwin.&lt;br /&gt;
Letzterer weist darauf hin, dass der erste Vollmond des Jahres Isegrims Paarungszeit einleitet.&lt;br /&gt;
Wie schon während der Rauhnächte suchen die Dorfbewohner nächtens Zuflucht in ihren Hütten.&lt;br /&gt;
Wackere Jäger nutzen indes die Gunst der Stunde, um in wenigen Wochen eine stattliche Strecke zu erlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ''Hryurans Bändigung'' am 20. Jedwin tobt der [[Hryuran|Rasende]] durch die Gebirge und weiten Ebenen des Eislandes.&lt;br /&gt;
Jederzeit kann der nächste Schneesturm um die Häuser fegen, der nächste Kälteeinbruch die Frostspinne über die Burgmauern jagen.&lt;br /&gt;
Doch ist der Geist erst gezähmt, deuten sich sachte die Vorzeichen des Frühlings an.&lt;br /&gt;
Nun heißt es Harren, bis das Leben erneut erwacht.&lt;br /&gt;
Reiche Städter und Adelige locken mit ein paar Brotkrumen die buntgefiederten Sänger an, um einen leisen Schimmer des sehnlich erwarteten Frühjahrs zu erhaschen, doch die meisten Wintervögel suchen ihre Nahrung selbst.&lt;br /&gt;
So auch der schillernde Eisvogel, der auf seinem Ast über dem Bach lauert und blitzschnell zuschlägt, sobald er einen Fisch in den Wellen erspäht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An klaren Tagen spannen die Männer ihre Pferde- und Ochsen an, um im Forste Holz zu schlagen.&lt;br /&gt;
Auf tiefgefrorenem Waldboden geht die Arbeit leichter von der Hand als im feuchten Frühjahr oder im regnerischen Herbst, wenn Vieh und Fuhrwerk im Morast versinken.&lt;br /&gt;
Zudem erleichtert die winterliche Saftruhe das Fällen und Zersägen der Stämme.&lt;br /&gt;
Mancher bringt etwas Tannengrün mit nach Hause, das von kunstfertigen Frauen und Töchtern zu zierlichen Kränzen gewoben wird.&lt;br /&gt;
Sowohl immergrüne Zweige als auch der Kranz an sich haben eine ähnliche Bedeutung:&lt;br /&gt;
Sie symbolisieren das Rad des Lebens, das Wiedererwachen der Welt nach dem Winterschlaf und die unbesiegbare Macht der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hryurans Bändigung]] am 20. Jedwin&lt;br /&gt;
* [[Tag des Erdgeistes]] am 27. Jedwin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hauptseite/Überschrift|Kalender}}&amp;lt;div class=&amp;quot;mp-text&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Hauptseite/Kalender/Beschreibung|{{CURRENTMONTH}}|{{CURRENTDAY}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Der [[Kalender]] in Yaramer basiert auf dem gregorianischen Kalender.  Er umfasst zwölf [[Monat]]e, sieben [[Hoher Feiertag|Hohe Feiertage]] zu Ehren der Götter [[Sceral]] und [[Syrthan]] sowie vierundzwanzig niedere [[Feiertag]]e zu Ehren der übrigen Götter und der [[Freie Geister|Freien Geister]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mp-readmore&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[Kalender|Mehr lesen ...]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kalender]][[Kategorie:Yaramer-Wiki]][[Kategorie:Vorlage]]&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: Die Seite wurde neu angelegt: „{{#switch: {{#expr: ({{{1}}} * 100 ) + {{{2}}} }} &amp;lt;!-- Feiertage: &amp;lt;Monat&amp;gt;&amp;lt;Tag&amp;gt; --&amp;gt; | 120 = Jedwin | 127 = Datei:01_…“&lt;/p&gt;
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&lt;br /&gt;
Diese Vorlage wird mit Monatsnummer und Tagesnummer aufgerufen.  Ist zu diesem Tag ein spezielles Bild hinterlegt, so wird er eingebunden, ansonsten wird das allgemeine Bild zum Monat ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- Feiertage: &amp;lt;Monat&amp;gt;&amp;lt;Tag&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 120 = [[Datei:01_Jedwin_thumb.png|thumb|120px|Jedwin]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Debonaire</name></author>
		
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{Hauptseite/Überschrift|Neuigkeiten}}&amp;lt;div class=&amp;quot;mp-text&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Erweiterter Kalender''' &amp;lt;tt&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[2021-04-02]&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/tt&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die zwölf Monatstexte des [[Kalender]]s wurden stark erweitert. Sie schildern das Leben auf dem Land, in der Stadt und am Hof, erzählen von Bräuchen und Feiertagen und versuchen, die Stimmung des jeweiligen Monats einzufangen.  Da lange Texte nicht jedermanns Sache sind, hat jeder Monat ein kleines Bild erhalten.  Der Jahreskreis beginnt mit dem [[Jedwin]], von dort aus findet ihr die weiteren Monate unten in der Leiste.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Texte stehen wie immer unter [[Yaramer-Wiki:Urheberrechte|CC-BY]], viel Spaß damit!&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Sagenkreis um Lumetis (2)''' &amp;lt;tt&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[2021-03-05]&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/tt&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist unbestritten, dass die [[Freie Geister|freien Geister]] vor den Göttern des [[Lichte Fünf|Lichts]] und der [[Dunkle Fünf|Dunkelheit]] existierten.  Das Lied [[Lumetis teilt die Zeit]] erzählt von dieser Epoche.  Es ist vielleicht das früheste überlieferte Werk aus dem Sagenkreis um [[Lumetis]] und gewährt einen Einblick in die Erzähltradition der ersten Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mp-readmore&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[Neuigkeiten|Mehr lesen ...]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projekt Yaramer]][[Kategorie:Yaramer-Wiki]][[Kategorie:Vorlage]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
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		<title>Neuigkeiten</title>
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		<updated>2021-04-02T18:20:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: Die Seite wurde neu angelegt: „Diese Seite listet aktuelle und vergangene '''Neuigkeiten''' auf.  == Aktuelle Neuigkeiten ==  '''Erweiterter Kalender''' &amp;lt;tt&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[2021-04-02]&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/tt&amp;gt;&amp;lt;…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite listet aktuelle und vergangene '''Neuigkeiten''' auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Neuigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Erweiterter Kalender''' &amp;lt;tt&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[2021-04-02]&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/tt&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die zwölf Monatstexte des [[Kalender]]s wurden stark erweitert. Sie schildern das Leben auf dem Land, in der Stadt und am Hof, erzählen von Bräuchen und Feiertagen und versuchen, die Stimmung des jeweiligen Monats einzufangen.  Da lange Texte nicht jedermanns Sache sind, hat jeder Monat ein kleines Bild erhalten.  Der Jahreskreis beginnt mit dem [[Jedwin]], von dort aus findet ihr die weiteren Monate unten in der Leiste.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Texte stehen wie immer unter [[Yaramer-Wiki:Urheberrechte|CC-BY]], viel Spaß damit!&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Sagenkreis um Lumetis (2)''' &amp;lt;tt&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[2021-03-05]&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/tt&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist unbestritten, dass die [[Freie Geister|freien Geister]] vor den Göttern des [[Lichte Fünf|Lichts]] und der [[Dunkle Fünf|Dunkelheit]] existierten.  Das Lied [[Lumetis teilt die Zeit]] erzählt von dieser Epoche.  Es ist vielleicht das früheste überlieferte Werk aus dem Sagenkreis um [[Lumetis]] und gewährt einen Einblick in die Erzähltradition der ersten Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergangene Neuigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sagenkreis um Lumetis (1)''' &amp;lt;tt&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[2021-03-05]&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/tt&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sage [[Gnomenlist und Geisterfluch]] wird anlässlich des Feiertags [[Lumetis' Tyrannei]] erzählt und gehört zum Sagenkreis um [[Lumetis]], den [[Freie Geister|freien Geist]] der Ordnung.  Der Text existierte bereits in der Bibliothek und wurde fürs Wiki überarbeitet und erweitert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Lichte Fünf''' &amp;lt;tt&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[2020-04-19]&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/tt&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bislang hatten nur die [[Dunkle Fünf|Dunklen Fünf]] Bilder, die jeweils ihre Symbole abbilden.  Die [[Lichte Fünf|Lichten Fünf]] ziehen nun nach oder überholen sie sogar. Ab sofort besitzt das Wiki Abbildungen der prächtigen [[Tempel des Lichts (Astulin)|Bleiglasfenster]], deren Originale im Tempel zu [[Astulin]] bewundert werden können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Totenlied''' &amp;lt;tt&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[2020-04-19]&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/tt&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [http://bib.yaramer.bplaced.net/index.php?seite=content&amp;amp;kat=01-Bibliothek&amp;amp;datei=05-Religion/Totenlied.enc Totenlied] wird im Brauchtum der Menschen des Westens am Ende einer Bestattung gesungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Yaramer-Wiki]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
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		<title>Vorlage:Hauptseite/Neuigkeiten</title>
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		<updated>2021-04-02T18:10:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Hauptseite/Überschrift|Neuigkeiten}}&amp;lt;div class=&amp;quot;mp-text&amp;quot;&amp;gt; '''Erweiterter Kalender''' &amp;lt;tt&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[2021-04-02]&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/tt&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt; Die zwölf Monatstexte des …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hauptseite/Überschrift|Neuigkeiten}}&amp;lt;div class=&amp;quot;mp-text&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Erweiterter Kalender''' &amp;lt;tt&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[2021-04-02]&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/tt&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die zwölf Monatstexte des [[Kalender]]s wurden stark erweitert. Sie schildern das Leben auf dem Land, in der Stadt und am Hof, erzählen von Bräuchen und Feiertagen und versuchen, die Stimmung des jeweiligen Monats einzufangen.  Da lange Texte nicht jedermanns Sache sind, hat jeder Monat ein kleines Bild erhalten.  Der Jahreskreis beginnt mit dem [[Jedwin]], von dort aus findet ihr die weiteren Monate unten in der Leiste.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Texte stehen wie immer unter [[Yaramer-Wiki:Urheberrechte|CC-BY]], viel Spaß damit!&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Sagenkreis um Lumetis (2)''' &amp;lt;tt&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[2021-03-05]&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/tt&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist unbestritten, dass die [[Freie Geister|freien Geister]] vor den Göttern des [[Lichte Fünf|Lichts]] und der [[Dunkle Fünf|Dunkelheit]] existierten.  Das Lied [[Lumetis teilt die Zeit]] erzählt von dieser Epoche.  Es ist vielleicht das früheste überlieferte Werk aus dem Sagenkreis um [[Lumetis]] und gewährt einen Einblick in die Erzähltradition der ersten Menschen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr/&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Sagenkreis um Lumetis (1)''' &amp;lt;tt&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[2021-03-05]&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/tt&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sage [[Gnomenlist und Geisterfluch]] wird anlässlich des Feiertags [[Lumetis' Tyrannei]] erzählt und gehört zum Sagenkreis um [[Lumetis]], den [[Freie Geister|freien Geist]] der Ordnung.  Der Text existierte bereits in der Bibliothek und wurde fürs Wiki überarbeitet und erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mp-readmore&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;nowiki&amp;gt;[&amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[Neuigkeiten|Mehr lesen ...]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projekt Yaramer]][[Kategorie:Yaramer-Wiki]][[Kategorie:Vorlage]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
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		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Fetras&amp;diff=393</id>
		<title>Fetras</title>
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		<updated>2021-04-01T20:07:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:11 Fetras.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Fetras]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fetras''' ist der elfte [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den dreißig Tagen des Fetras fegt eisiger Wind die letzten Blätter von den Bäumen.&lt;br /&gt;
Der ''Frosthauch'', wie dieser Monat in der [[Dagrun|Gemeinsprache]] heißt, gibt einen Vorgeschmack auf den kommenden Winter.&lt;br /&gt;
Nun überwiegen die düsteren Töne, grau und regnerisch drücken sie auf Land und Leute hernieder.&lt;br /&gt;
Die Alten haben mehrere Namen für diesen tristen Monat geprägt, die allesamt ähnliche Bilder zeichnen:&lt;br /&gt;
''Windmond'', ''Nebelung'' und ''Trauermond'' zeichnen eine Welt im Zwielicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Tagen richten sich die Dorfbewohner darauf ein, die kommende Jahreszeit innerhalb der Grenzen ihres Ortes, oftmals gar innerhalb der vier Wände ihrer kleinen Hütten zu verbringen.&lt;br /&gt;
Sie mummen sich in Mäntel und Umhänge, wappnen ihre Häuser mit Brettern, Flachs und Werg, horten Zehrung und Brennholz.&lt;br /&gt;
Die letzte größere Arbeit ist das Einschlachten:&lt;br /&gt;
Dazu wird ein Teil des Viehs, das im nächsten Jahr nicht mehr zur Zucht gebraucht wird, geschlachtet und zu allerlei Fleischgerichten verarbeitet.&lt;br /&gt;
Denn das Futter ist rar und ein kräftiges Schaf im Frühjahr mehr wert als zwei knochige, die sich kaum auf den Beinen halten können.&lt;br /&gt;
Zudem konserviert die Kälte das Fleisch bis in den [[Korrons]] hinein.&lt;br /&gt;
Die ganze Familie ist mit der Zerlegung, dem Dörren, Räuchern und Pökeln beschäftigt, häufig helfen die Nachbarn tatkräftig mit.&lt;br /&gt;
Weggeworfen wird nichts:&lt;br /&gt;
Blut und Eingeweide werden gekocht und gegessen, Füße und Ohren erhalten meist die Armen während Zunge, Wangen und Augen als Delikatesse gelten.&lt;br /&gt;
Den teuren Luxus, in langer Arbeit und mit exquisitem Gewürz Wurst herzustellen, gönnen sich indes nur die Reichsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadt und Hof folgen den Vorbereitungen der Bauern in schwächerem Maße.&lt;br /&gt;
Man richtet sich zwar auf den Winter ein, jedoch nicht in der Aussicht, für mehrere Monate eingeschneit und von der Welt abgeschnitten zu werden.&lt;br /&gt;
Dennoch kaufen die meisten Handwerker auf Vorrat, damit sie die kurzen Fetras-, [[Melun]]- und [[Jedwin]]tage zur Arbeit nutzen können.&lt;br /&gt;
Städte füllen ihre Lager und Magazine, der Adel seine Vorratskeller und Kornspeicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seiner ruhigen, melancholischen Stimmung gilt der Froststern als Monat der inneren Einkehr.&lt;br /&gt;
[[Neriel]]s Studium am 13. des Monats erinnert das Volk daran, dass das Leben nicht nur aus Arbeit besteht, und ruft dazu auf, die ruhigen Wintertage zu nutzen, um sich bei Herdfeuer und Kerzenschein fortzubilden.&lt;br /&gt;
Ob hierzu die Männer Geschichten aus alten Tagen erzählen oder die Frauen bei der Arbeit an Rocken, Spinnrad und Webstuhl Lieder singen, ist der Göttin der Weisheit gleichgültig.&lt;br /&gt;
Sie schätzt alle schönen Künste gleichermaßen, und wer gar die Gabe des Lesens und Schreibens erlernt, dem öffnen sich trotz winterlicher Eingeschlossenheit ganz neue Welten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einkehr gehört nicht nur das Studium, sondern auch Besinnung und Gedenken:&lt;br /&gt;
Am letzten Tag des Nebelung verbrennt man einen Büschel Werg, um die geheimnisvolle Botin [[Jimane]] zu bitten, Lebende und Tote sicher zu geleiten.&lt;br /&gt;
Die gesichtslose Fürstin hat viele Aspekte:&lt;br /&gt;
Ihr Stock bietet Sicherheit, ihre Ungreifbarkeit symbolisiert das schnelle Vergessen, ihre Sanduhr lässt die Vergänglichkeit anklingen, ihre ernste Schweigsamkeit erinnert an den [[Xzarrus|Totengott]], als dessen Botin sie gilt.&lt;br /&gt;
Doch Mancher berichtet auch, dass Jimane ihm erschienen sei, um ihn im letzten Moment aus Xzarrus' Klauen zu reißen.&lt;br /&gt;
In der bekanntesten jener Geschichten führt die Botin eine längst Totgeglaubte sicher aus der Wüste und bewahrt sie somit vor der Unterwelt.&lt;br /&gt;
Sie wird jährlich an ''Jimanes Geleit'' nacherzählt und spendet dem Trauermond einen Funken Licht und Hoffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Neriels Studium]] am 13. Fetras&lt;br /&gt;
* [[Jimanes Geleit]] am 30. Fetras&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Griara&amp;diff=392</id>
		<title>Griara</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Griara&amp;diff=392"/>
		<updated>2021-04-01T20:03:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:10 Griara.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Griara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Griara''' ist der zehnte [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem ''Goldlaub'', wie der Griara in der [[Dagrun|Gemeinsprache]] heißt, bricht der Herbst an.&lt;br /&gt;
Wald und Flur färben sich in warmen Tönen, Bäume und Sträucher schimmern bald goldgelb, bald bernsteinfarben, bald purpurrot.&lt;br /&gt;
Welcher namenlose Künstler mag hier die buntesten Farbtöpfe ausgepackt haben, um nicht ein Abbild der Landschaft, sondern jene selbst zu bemalen?&lt;br /&gt;
Von der tiefstehenden Sonne in weiches Licht getaucht wohnt diesen Szenen ein tiefer, fast heiliger Friede inne.&lt;br /&gt;
Erst wenn der Wind die Blätter kräuselt, über Wege und Dorfanger treibt, verwirbelt er auch die Illusion.&lt;br /&gt;
Nun ist die Natur erkennbar auf dem Rückzug.&lt;br /&gt;
Doch vermittelt sie dabei nicht den Eindruck hektischer Flucht, sondern eines feierlichen Triumphzuges, und so nennt man den Griara in der alten Sprache ''Gilbhart'', den Vielgoldenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum haben die Bauern mit dem [[Suarna|Erntedank]] das alte Saatjahr beschlossen, beginnt die Arbeit zum Neuen.&lt;br /&gt;
Nach dem Unterpflügen der Stoppeln wird das Erdreich mit der Egge zerkleinert, danach folgt die Aussaat der Winterfrüchte.&lt;br /&gt;
Unter Sonnenschein und Blättertanz, später im Regen und Nebel, schreitet der einsame Sämann über den Acker.&lt;br /&gt;
Von seiner Ausdauer und Erfahrung, seinem Gefühl und Augenmaß hängt ab, wie das Getreide im nächsten Jahr gedeiht.&lt;br /&gt;
Sät er zu dünn, so brechen hungrige Zeiten an; sät er hingegen zu dick, dann schießen die Pflanzen im Wettkampf um [[Sceral]]s Segen zu hoch und werden [[Sylaphar]]s Raub.&lt;br /&gt;
Und er darf niemals aufgeben.&lt;br /&gt;
Wie auch immer das Wetter im launischen Herbst wird, wie oft ihm auch die Vögel die Körner aus der Furche picken, hält er stoisch durch und geht seinen Weg, bis der letzte Morgen gesät ist.  &lt;br /&gt;
So wundert es nicht, dass sich der einsame Sämann als Motiv in zahlreichen Bildern, Statuen und Fresken findet, meist in Zusammenhang mit [[Levonar]]s Wegschreinen.&lt;br /&gt;
Während das Füllhorn den Segen der Götter symbolisiert, so steht der Sämann für harte Arbeit, Erfahrung und Entschlossenheit; kurzum, für den Beitrag der Sterblichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterdessen bringen Kinder, Knechte und Mägde das Vieh von den weiter entfernten Weiden in die heimischen Ställe.&lt;br /&gt;
Mit Vogelscheuchen, Rutenschwingern und Netzen versuchen sie, Krähen und andere Diebe von der frischen Saat fernzuhalten.&lt;br /&gt;
Und sie treiben Schweineherden in die Hutewälder, die sich dort bis weit in den Winter hinein von Eicheln und Bucheckern ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gutshöfe und Klöster setzen die Weinernte fort, wo sich die Knechte und Mägde des Umlandes ein willkommenes Zubrot verdienen.&lt;br /&gt;
In den kommenden Wochen begehen sie jeden Weinberg mehrfach, lesen die reifen Trauben und lassen die unreifen in der Hoffnung auf späten Sonnenschein weiter hängen.&lt;br /&gt;
Kleinere Höfe keltern noch immer mit den Füßen, doch Klöster schwören auf Spindel- oder gar Baumkeltern, um den letzten Tropfen des wertvollen Saftes aus den Trauben zu pressen.&lt;br /&gt;
Wiewohl bei Hof die alten Jahrgänge bevorzugt werden, frönt das Volk dem ebenso alten Sprichwort &amp;quot;Bei der Kelter schmeckt der Most am besten&amp;quot; und sorgt dafür, dass ein stolzer Teil des edlen Tropfens gar nicht erst in Gefahr gerät, in den Eichenfässern zu versauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hohe und niedere Adel nutzt die sonnigen Tage des Griara zu ausgedehnten Ritten über Land, häufig auch zu mehrtägigen Jagden.&lt;br /&gt;
Während im Frühsommer Reh-, Rot- und Schwarzwild gejagt wird, erfreut sich im Herbst die Jagd auf Federwild wie Fasane, auf Wildhasen und Kaninchen, großer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
Doch gejagt wird nahezu alles, und je gefährlicher die Beute, desto größer der Ruhm.&lt;br /&gt;
Auch Glücks- und Heckenritter durchstreifen die Dörfer auf der Suche nach Arbeit.&lt;br /&gt;
Mancherorts lockt man Abenteurer mit stattlichem Pelzlohn zur Wolfshatz, und wenn sich ein paar Haudegen zusammengerauft und sich Mut angetrunken haben, nehmen sie es für klingende Münze gar mit einem Bären auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig überraschend befassen sich beide [[Feiertag]]e im Griara mit dem hereinbrechenden Herbst:&lt;br /&gt;
Zu ''Sarmakands Segen'' erfleht man denselben vom [[Sarmakand|Feuergeist]], indem man Zweige von Lampionblumen um Fenster und Türen hängt.&lt;br /&gt;
Und sobald sich der Regen zum ersten Schnee wandelt und die Frostspinne übers Gemäuer huscht, erinnert ''[[Umandia]]s Frosthauch'' daran, weitere Fensterläden einzusetzen, die Ritze mit Werg abzudichten und Vorräte und Brennholz zu horten.&lt;br /&gt;
Nun werden die Tage spürbar kürzer, der Wind rauer und es ist nur eine Frage der Zeit, bis König Winter erneut nach dem Zepter greift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sarmakands Segen]] am 18. Griara&lt;br /&gt;
* [[Umandias Frosthauch]] am 26. Griara&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Bedrevin&amp;diff=391</id>
		<title>Bedrevin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Bedrevin&amp;diff=391"/>
		<updated>2021-04-01T19:30:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:08 Bedrevin.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Bedrevin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bedrevin''' ist der achte '''Monat''' des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bedrevin, der seinem [[Dagrun|gemeinsprachlichen]] Namen ''Gluthitze'' alle Ehre macht, erreicht der Sommer seinen Höhepunkt.&lt;br /&gt;
Träge döst das Vieh auf den Weiden, an Bachläufen schwirren Schnaken- und Mückenschwärme, über den Feldern flirrt die Luft.&lt;br /&gt;
Unter der sengenden Sonne bringen die Bauern die Ernte ein.&lt;br /&gt;
Wie schon bei der Mahd im [[Arudwei|Heuert]] sind Sense und Sichel ihre Hauptwerkzeuge.&lt;br /&gt;
Mehr als Muskelkraft ist eherne Beharrlichkeit gefragt, damit die Arbeit vieler Hände vor dem Einbruch des Herbstes zu Ende geht.&lt;br /&gt;
Mithin sind Lohnschnitter gefragt, die als fahrende Erntehelfer von Dorf zu Dorf ziehen, um sich für einen Tages- oder Wochenlohn zu verdingen.&lt;br /&gt;
Sie durchwandern dabei von Anfang Bedrevin bis Mitte [[Suarna]] das ganze Reich von Süd nach Nord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell mähen die Männer das Getreide, während die Frauen die Halme zu Garben binden und sie zu Puppen zusammenstellen.&lt;br /&gt;
Fuhrknechte verladen die Garben und bringen sie zur Scheune, wo sie nach der Trocknung auf der Tenne ausgedroschen werden.&lt;br /&gt;
Auf dem Feld beginnen unterdessen die Ärmsten des Dorfes mit der Nachlese.&lt;br /&gt;
Althergebrachtes Brauchtum, das bis in [[Gorm|gormische]] Zeiten zurückreicht, schützt sie, wenn sie die gefallenen Ähren von fremden Feldern auflesen und weder Freibauer noch Grundherr, weder Fürst noch König würde es wagen, die ausgemergelten Gestalten von seinem Grund und Boden zu vertreiben.&lt;br /&gt;
Eine einzige Garbe bleibt auf dem Feld zurück.&lt;br /&gt;
In sie flieht die Roggenmuhme, vor der man sich tunlichst hüten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte Bedrevin ist der Ernte gewidmet, derohalben man ihn ''Ernting'', den Erntemonat, nennt.&lt;br /&gt;
Sämtliche andere Tätigkeit steht dagegen zurück:&lt;br /&gt;
Markttage beschränken sich auf handwerkliche Erzeugnisse, Turniere finden nur wenige Zuschauer und selbst die Kriegsherren lassen ihre Fehden für einen Monat ruhen.&lt;br /&gt;
Schließlich ist das Verhältnis zwischen einem Lehnsherrn und seinen Hintersassen von wechselseitiger Abhängigkeit geprägt:&lt;br /&gt;
Die Bauern genießen Schutz und Schirm ihres Herrn, dem sie dafür nicht nur Treue, sondern einige Tage Frondienst und den Getreidezehnt schulden.&lt;br /&gt;
Eine gute Ernte sichert den Dörflern das Überleben und spült zugleich Gold in das Säckel der Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur die Bauern schwitzen auf den Feldern, auch in den Stadthäusern brüten die Handwerker unter dem [[Kordan|kordanischen]] Drachenfeuer.&lt;br /&gt;
Wohl den Ministerialen und Schreiberlingen, wohl auch den Händlern und Schneidern, die arbeiten, ohne sich zu regen!&lt;br /&gt;
Steinmetzen und Zimmerleuten hingegen rinnt der Schweiß von der Stirn, und Bäcker und Schmelzer müssen einen Pakt mit [[Sarmakand]] geschlossen haben, um in der Gluthitze nicht zugrunde zu gehen.&lt;br /&gt;
Färbern verdunstet der Sud, Alchemisten trocknen die Tinkturen ein und Schlachtern verdirbt binnen weniger Tage das Fleisch.&lt;br /&gt;
Nicht nur sie, sondern alle Stadtbewohner tun gut daran, den Feuergeist allabendlich mit einem kleinen Trankopfer zu besänftigen, damit er ihnen nicht den roten Hahn ins Dach setzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein die Tempel beider Ordnungen sind vor Hitze und Feuer gefeit, was neben dem Segen der Götter auch den klafterdicken Steinmauern zu verdanken ist.&lt;br /&gt;
Mehr als in jedem anderen Monat sammelt sich das Volk in den heiligen Hallen des [[Lichte Fünf|Lichts]] oder der [[Dunkle Fünf|Dunkelheit]], um zu beten, zu meditieren und der drückenden Hitze zu entfliehen.&lt;br /&gt;
Während mancher Priester die zusätzlichen Besucher willkommen heißt, nutzen die Eiferer beider Seiten die Gelegenheit, um in hitzigen Zeiten wallendes Blut aufzustacheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den wenigen lauen Tagen im Bedrevin trifft sich der Adel auf abgeernteten Feldern und Wiesen, um der Beizjagd nachzugehen.&lt;br /&gt;
Von wendigen Sperbern über pfeilschnelle Falken bis hin zu den majestätischen Adlern richten die Falkner eine ganze Reihe von Greifvögeln zur Jagd ab.&lt;br /&gt;
Zuerst müssen die gefiederten Räuber ihre Fähigkeiten an Balg und Federspiel beweisen, um für ein paar Bissen Atzung die Herrschaft zu unterhalten.&lt;br /&gt;
Anschließend dürfen sie auf freiem Felde jagen, wo sie dank scharfer Augen und spitzer Krallen leichtes Spiel haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tirkans Erntefest]] am 27. Bedrevin&lt;br /&gt;
* [[Sarmakands Flammenspiel]] am 29. Bedrevin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Arudwei&amp;diff=390</id>
		<title>Arudwei</title>
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		<updated>2021-04-01T18:40:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:07 Arudwei.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Arudwei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Arudwei''' ist der siebte [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die längsten Tage des Jahres liegen noch im [[Mirsoval]], dem ein letzter Hauch von Frühlingsduft anhaftet, doch mit dem Arudwei folgen ihnen die Hitze und Trockenheit des Sommers nach.&lt;br /&gt;
Anjetzt, da [[Umandia]]s Launen immer seltener werden und auf absehbare Zeit weder Schauer noch Landregen dräuen, wird die erste Mahd des Jahres eingefahren.&lt;br /&gt;
Bei der sogenannten Heumahd verbringen Bauern und Knechte mehrere Wochen auf den Wiesen; unentwegt mähen sie das Gras mit Sense und Sichel, trocknen es zu Heu und holen es um ''Jimanes Dürrefest'' schließlich ein.&lt;br /&gt;
Allein das Trocknen ist eine Arbeit, bei der hie das idyllische Bild des Landlebens, dort die schweißtreibende Wirklichkeit meilenweit auseinanderklaffen.&lt;br /&gt;
Allmorgendlich breiten Knechte und Mägde das Heu weithin aus, wenden es mehrmals täglich und rechen es zum Sonnenuntergang auf Nachtschwaden zusammen, damit der Tau die Mühe nicht zunichtemacht.&lt;br /&gt;
Da diese beschwerliche Arbeit den längsten Teil des Arudwei in Anspruch nimmt, nennen ihn die Bauern ''Heuert'', den Monat der Heuernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Adelskreisen spricht man hingegen vom ''Sommertraum''.&lt;br /&gt;
Die lauen Nächte laden dazu ein, bis weit nach Mitternacht durch die Gärten zu flanieren und die Sterne zu beobachten.&lt;br /&gt;
Seit den ältesten Tagen der [[Freie Völker|freien Völker]], weit ehe die ersten schriftlichen Quellen davon berichten, übt die Sternkunde eine Faszination aus, die sich kaum in Worte fassen lässt.&lt;br /&gt;
Mythen, Mären und Malerei legen Kunde davon ab, dass die Stellung der Gestirne sowohl zur Einteilung des Jahreskreises, als auch zur Bestimmung des Schicksals zeither von herausragender Bedeutung ist.&lt;br /&gt;
Jüngsthin haben namhafte Sternkundige fast alle [[Sternzeichen]] verzeichnet und verheißungsvolle Versuche unternommen, ihre Bedeutung und ihren Einfluss auf die Geschicke der Welt zu ergründen.&lt;br /&gt;
Vermittels ihrer Werke wurde nicht nur mit vielgestaltigem Aberglauben aufgeräumt, sondern die Sternkunde für eine breite Schicht von Gelehrten und Laien zugänglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig versammeln sich die Hofdamen auf Geheiß der Fürstin zum Einbruch der Nacht auf einem Balkon oder auf freiem Felde, um sich vom Priester, vom Schreiber oder von einem fahrenden Scholar die Pfade der Gestirne erklären zu lassen.&lt;br /&gt;
Mancher Sternkundige weiß gar, Lebens- und Liebesglück vorherzusagen; doch auch sonder jeder Glückswalterei wird jedem der Zauber gewahr, der den Arudweinächten innewohnt.&lt;br /&gt;
Erst beim Schwirren der schwarzbunten Nachtfalter, unter dem Kreisen der heimlichen Fledermäuse, beim Rufen der vielwissenden Eulenvögel wird der hehre Sommertraum lebendig.&lt;br /&gt;
Doch so anmutig die Nächte sind, so schnell ziehen sie vorüber.&lt;br /&gt;
Ganz im Nordland wird es niemals völlig dunkel, ein heller Dämmerstreif am Horizont verharrt bis zum Morgen.&lt;br /&gt;
Diese ''weißen Nächte'' sind gewissermaßen das Gegenstück zu den winterlichen Rauhnächten, indes letztere für ihr dämonisches Treiben gefürchtet werden, umweht erstere der zarte Hauch der Romantik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Mirsoval]] als Jagdmond folgt mit dem Arudwei der Monat der großen Turniere.&lt;br /&gt;
Besonders um [[Metarian]]s Ehrentag am 12. Arudwei übertrumpfen sich Stadt und Hof mit prunkvollen Kampfspielen.&lt;br /&gt;
Selbst Kleinstädte tragen Zweikämpfe zu Fuß aus, bei denen Waffen und Rüstungen genau vorgeschrieben werden, um abwechslungsreiche Kurzweil zu bieten.&lt;br /&gt;
Eine größere Veranstaltung ist die Tjost, das traditionelle Lanzenstechen zu Pferd, bei dem die Teilnahme weiland dem Adel vorbehalten war.&lt;br /&gt;
Volkes Lieblinge sind der Buhurt, ein raumgreifendes Schaureiten in mehreren Gruppen, und das Turnei, ein Gruppenkampf, der sich nur durch die Verwendung stumpfer Waffen von der echten Schlacht unterscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derlei Lustbarkeiten stemmen nur die reichsten Fürsten und Städte.&lt;br /&gt;
Für einige Wochen wächst eine wahre Zeltstadt aus dem Boden, von der nur ein Bruchteil den Rittern und ihren Knappen gehört.&lt;br /&gt;
Der Gutteil widmet sich den Bedürfnissen der Zuschauer, deren trockene Kehlen stets nach Bier und Wein verlangen, damit sie ihre Helden auch in der nächsten Runde lautstark anfeuern können.&lt;br /&gt;
Auch auf den Tribünen der Ehrengäste ist für das leibliche Wohl gesorgt:&lt;br /&gt;
Hier füllen die Mundschenke die Becher direkt aus der kühlen Amphore, während Mägde kandierte Früchte und frittierte Waffeln aus ihren Bauchläden verteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bunte Treiben abseits der Kämpfe darf nicht vom ernsten Hintersinn ablenken:&lt;br /&gt;
Obschon das Turnei als Spiel beworben wird, handelt es sich um ernsten Kampf.&lt;br /&gt;
Für manchen Zweit- oder Drittgeborenen aus dem niedrigen Adel geht es in doppelter Hinsicht ums nackte Überleben:&lt;br /&gt;
Während der Eine sich im Ministerialdienst eines Fürsten oder des Königs verdingt, Gütern obwaltet und Kriegsdienst leistet, tingelt der Andere von Turnier zu Turnier, um die Waffen zu kreuzen.&lt;br /&gt;
Neben Ruhm und Ehre lockt nicht nur die Aussicht auf reichen Gewinn, sondern auch das Wissen, keines Herren Knecht zu sein.&lt;br /&gt;
Freilich bleibt Kampf stets Kampf und der Wettstreit beim Turnier ist nicht minder gefährlich als jener im Krieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tag der Ehre]] am 12. Arudwei&lt;br /&gt;
* [[Jimanes Dürrefest]] am 27. Arudwei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Mirsoval&amp;diff=389</id>
		<title>Mirsoval</title>
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		<updated>2021-04-01T18:25:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:06 Mirsoval.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Mirsoval]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mirsoval''' ist der sechste [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den dreißig Tagen des Mirsovals wächst die Ernte, milder Sommerregen wechselt sich ab mit der warmen Sonne und das Land zeigt sich von seiner schönsten Seite.&lt;br /&gt;
Auch die Wälder stehen nun in üppigem Grün, worauf der [[Dagrun|gemeinsprachliche]] Name ''Waldgrün'' hindeutet.&lt;br /&gt;
Nun, da die Saat ausgebracht ist, werden die Tage für die Landbevölkerung wieder erholsamer.&lt;br /&gt;
Die Hirten ziehen mit ihren Herden übers Land und die Ackerbauern pflügen den brachliegenden Teil ihrer Felder, weshalb der Mirsoval altsprachlich auf den Namen ''Brachet'' hört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem in den Städten die großen Märkte des [[Oiletwei]] vorüber sind, geht das Leben auch dort gemächlich seinen Gang.&lt;br /&gt;
Vielerorts lässt sich das fahrende Volk für einige Wochen nieder, um Handel zu treiben, Vorstellungen zu geben und den Trubel der Stadt zu genießen.&lt;br /&gt;
Allabendlich locken Musik, Gesang, Tanz, Schauspiel und Gaukelei die ehrbaren Bürger.&lt;br /&gt;
Jenen, die Zeit ihres Lebens kaum die eigene Stadtmauer verlassen, verspricht das farbenfrohe Spektakel einen Blick in fremdartige Welten, in denen das Leben leicht und ungezwungen ist.&lt;br /&gt;
Mancher lässt sich aus seiner Hand rosiges Liebesglück ablesen, lacht über den schabernacktreibenden Harlekin, beklatscht die tollpatschigen Schritte des Tanzbären oder verliert beim Taschenspieler den Lohn einer ganzen Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei hat der Mirsoval eine ernste Seite, er leitet die allsommerlichen Heerzüge ein, die im Rahmen der Fehde ausgetragen werden.&lt;br /&gt;
Die Fehde, die sogenannte ''kleine Reiterei'', unterliegt festeren Regeln als der eigentliche Krieg, kann mitunter jedoch ganze Landstriche in Mitleidenschaft ziehen.&lt;br /&gt;
Sie wird oft unter fadenscheinigen Gründen ausgerufen.&lt;br /&gt;
Jeder Lehnsherr, vom Herzog bis zum Heckenritter, der seinem Nachbarn Reich- und Besitztum neidet, Ränke schmiedet und Händel sucht, ruft seine Vasallen zur Waffe.&lt;br /&gt;
Jetzt, da die Feldarbeit einstweilen ruht, müssen sich die Hörigen wohl oder übel des Kriegshandwerks befleißigen.&lt;br /&gt;
Zahlreiche Freie, Haudegen und Söldner, schließen sich für klingende Münze und die Aussicht auf noch größere Beute dem Aufgebot an.&lt;br /&gt;
Unter [[Kordan]]s glühender Sonne ziehen sie aus, um die Burgen missliebiger Kontrahenten zu belagern, die Städte des aufstrebenden Bürgertums zu plündern oder sich mit dem Feind im ritterlichen Kampf auf offenem Feld zu messen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchem Höfling sich keine echte Schlacht bietet, der ruft zum zweitliebsten Zeitvertreib, der Jagd.&lt;br /&gt;
Das Aufgebot dazu ist kaum weniger militärisch, und auch der Hintersinn hierbei ist es, sich im Waffenhandwerk zu üben.&lt;br /&gt;
Dutzende Treiber scheuchen mal mehr, mal weniger gefährliches Wild auf, das von Hundemeuten und berittener Jägerschar durch Wald und Flur gehetzt wird.&lt;br /&gt;
Wie das ganze Adelsleben ist die adelige Jagd festen Ritualen unterworfen:&lt;br /&gt;
Zum Ende der Jagd wird auf einer Jagdtrompete aus Horn Halali geblasen, die Reiter versammeln sich um den Jagdplatz wo die Jagdstrecke aufgelegt und gemeinsam beschritten wird.&lt;br /&gt;
Zu Ehren [[Zernalon]]s, des ersten Jägers, wird das erlegte Wild mit dem Horn verblasen und die glücklichsten Jäger erhalten neben Ruhm und Ehre oft ein reichverziertes Jagdmesser.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss folgt der große Schmaus, der nicht nur die eingeschworene Gemeinschaft und den frohen Mut stärkt, sondern auch die Jagdabenteuer und die Zahl der Abschüsse in kaum vorstellbare Sphären hebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lumetis' Ruhe]] am 03. Mirsoval&lt;br /&gt;
* [[Tag der blutroten Sonne]] am 27. Mirsoval&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Oiletwei&amp;diff=388</id>
		<title>Oiletwei</title>
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		<updated>2021-04-01T18:17:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:05 Oiletwei.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Oiletwei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oiletwei''' ist der fünfte [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ''Sonnenaufstieg'' ist ein freundlicher und sonniger Monat.&lt;br /&gt;
Nach dem verregneten [[Korrons|Launing]] beruhigt sich die Witterung, güldener Sonnenschein streift über saftiges Grün.&lt;br /&gt;
Bauern mit eigener Hufe treiben ihr Vieh aus dem Stall auf die Weide, die Übrigen auf die Allmende, weshalb man in früheren Zeiten vom Oiletwei als dem ''Weidemond'' sprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur das Landleben spielt sich jetzt vor allem draußen ab:&lt;br /&gt;
In den Städten wird nach den üblichen Wochenmärkten, auf denen vor allem Speis' und Trank feilgeboten werden, zum ersten großen Markttag gerufen.&lt;br /&gt;
Dessen Anziehungskraft reicht weit über die eigentliche Gemarkung hinaus:  &lt;br /&gt;
Nach der langen Winterzeit sind die Lagerräume der Handwerker bis unters Dach gefüllt; wenn sie nun für eine Woche ihre Stände und Zelte aufbauen, dann gibt es kaum etwas, was ihr reichhaltiges Sortiment nicht bietet.&lt;br /&gt;
Das Volk von nah und fern strömt in die Städte, um mal nötiges Werkzeug, mal schillernden Tand zu erstehen.&lt;br /&gt;
Von früh bis spät wird flaniert, getratscht und gefeilscht.&lt;br /&gt;
Bei all dem [[Gavz Dorl]] gefälligem Treiben wundert es nicht, dass auch mancher Taschendieb auf seine Kosten kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das höfische Leben verlagert sich an die frische Luft.&lt;br /&gt;
Traditionell werden für den Oiletwei keine größeren Turniere angesetzt.&lt;br /&gt;
Reiche Fürsten, die die Mittel zu derlei Großveranstaltungen aufbieten können, sind in erster Linie Grundherren und haben zwischen Frühling und Sommer Arbeit zur Genüge.&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit ihren Verwaltern und Beratern lenken sie die Geschicke ihrer Fronhöfe, kaufen und verkaufen ganze Viehherden oder ordnen die Arbeit ihrer Leibeigenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche jungen Ritter, die noch kein eigenes Gut zu verwalten haben, nutzen jedoch die Zeit, um statt des Kriegs- den Friedensdienst zu pflegen.&lt;br /&gt;
Die einen werben um eine junge Maid aus gleichem Stand, die anderen besingen in der hohen Minne ihre Verzweiflung über die Liebe zu einer unerreichbaren, oft hochadelig verheirateten, Dame.&lt;br /&gt;
Aus letzterem Spiel, das strengen Gesetzen folgt, entwickeln sich mitunter ganze Wettbewerbe:&lt;br /&gt;
Bei Banketten unter freiem Himmel treten die Sänger vor der Gesellschaft auf; sie singen, spielen und lesen aus epischen Geschichten vor, und wer Wohlgefallen erregt, wird mit einer Blume oder Schleife bedacht.&lt;br /&gt;
Der Ritterdienst macht sich schließlich nichts aus weltlichen Geschenken, hier geht es um Ruhm und Ehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich welcher Schicht, im Oiletwei läuten fast täglich die Hochzeitsglocken. &lt;br /&gt;
Nach einer kurzen Zeremonie im [[Sceral|Sceralstempel]] entscheidet ganz der Stand, wie der übrige Tag verläuft:&lt;br /&gt;
In Adelskreisen wird reich geschmaust und gemessenen Schrittes zu wohlgestimmter Harfenmusik getanzt; die Bürger der Stadt feiern gerne in einer Taverne, wo es etwas lauter und ausgelassener zugehen kann.&lt;br /&gt;
Der berühmt-berüchtigte Bauerntanz hingegen gleicht einem rauschhaften Fruchtbarkeitsritual aus alter Vorzeit.&lt;br /&gt;
Da wird laut geschwatzt und dämonisch gelacht, schiefer Gesang übertönt die Gespräche und wird seinerseits einem grauenvollen Lärm übertrumpft, den man den dürftigen Instrumenten gar nicht zugetraut hätte.&lt;br /&gt;
Zu diesem ohrenbetäubenden Krach tanzen Tagelöhner mit Freibäuerin, Greis mit Enkel, Mann und Weib hexengleich ums Feuer.&lt;br /&gt;
Die [[Alte Ordnung]] rümpft die Nase, doch gegen diesen Heidenspaß ist kein Kraut gewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hryurans Blut]] am 13. Oiletwei&lt;br /&gt;
* [[Levonars Saatfest]] am 21. Oiletwei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Dervon&amp;diff=387</id>
		<title>Dervon</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Dervon&amp;diff=387"/>
		<updated>2021-04-01T17:25:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:03 Dervon.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Dervon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dervon''' ist der dritte [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Dervon beginnt der Frühling.&lt;br /&gt;
Allenfalls für ein paar Nächte kehrt der Frost ins Herzland zurück, doch sobald die Sonne aufgeht, schmelzen Eis und Schnee dahin.&lt;br /&gt;
Deshalb wird der Monat in der [[Dagrun|Gemeinsprache]] ''Morgentau'' genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Feld und Flur, in Wald und Au sprießen täglich neue Gräser und Blumen.&lt;br /&gt;
Keine davon ist so bekannt und wird so umhegt wie die königliche Staudennarzisse, die vor Jahren der Gesandte eines fernen Reiches dem alten König verehrte.&lt;br /&gt;
Zeither spricht man erst vom Frühling, wenn diese Blume in prachtgelber Blüte steht.&lt;br /&gt;
Dann schmückt man die Stadthäuser mit Girlanden aus Fichten- und Tannenreis, behängt sie mit bunten Bändern und verziert sie mit den Blüten der Frühblüher, in wärmeren Regionen sind dies Hyazinthen und Schwertlilien, in kälteren Gegenden der Pestwurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Rolle kommt den Brunnen als symbolischem Lebensquell zu.&lt;br /&gt;
Sie werden unter Anrufung [[Umandia]]s gereinigt und mit Kränzen aus Kranewitt gekrönt.&lt;br /&gt;
Während dieser Brauch in den Dörfern fast ausgestorben ist, erfreut er sich in den Städten von Jahr zu Jahr größerer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
Der Schmuck bleibt bis mindestens zu ''Zernalons Wachstum'' am 18. Dervon hängen, wenn das Volk mit lauten Umzügen den Winter aus der Stadt treibt.&lt;br /&gt;
Priester von [[Levonar]] und [[Zernalon]] ziehen von Brunnen zu Brunnen, segnen das Wasser und besprengen die Umstehenden mit einigen Tropfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jene, die weniger stark im Glauben verwurzelt sind, treffen sich in den Tavernen, um den Tag mit hochgeistigen Getränken zu begießen. &lt;br /&gt;
Manch' hartgesottene Zechbrüder und -schwestern geben den Krug bis zu ''Enzociars Frühlingsfest'' nicht mehr aus der Hand, was ein Erklärungsansatz für die sich alljährlich wiederholenden Geschehnisse jenes berüchtigten Tages sein könnte, deren Niederschrift jedem Schreiberling die Schamesröte ins Gesicht triebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauern haben keine Zeit, um sich derlei Ausschweifungen hinzugeben.&lt;br /&gt;
Mit dem ''Lenzing'', wie sie den Dervon nennen, beginnt ihre Feldarbeit.&lt;br /&gt;
Schon vorher wird das Merzvieh geschlachtet, das sich für die Zucht nicht mehr eignet.&lt;br /&gt;
Nun schmausen sie zwar allabendlich, doch beim ersten Sonnenstrahl legen sie Hand an Pflug und Egge.&lt;br /&gt;
Während die reichsten Gutsbesitzer mit Pferdegespannen mehrere Tagwerk bewältigen, stapfen die Ochsen der Kleinbauern gemächlichen Schrittes über die Felder.&lt;br /&gt;
Die Ärmsten schleppen selbst den Hakenpflug, oft nur eine einfache Astgabel, wie es ihre Vorväter schon vor Jahrhunderten vormachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des Morgentaus, wenn die letzten Auswirkungen der Frühlingsfeste verdaut sind, ruft die königliche Garde alle freien Bürger von gutem Leumund zur Musterung.&lt;br /&gt;
Einige Ritterorden und Söldnerhaufen schließen sich dem an und werben im Dervon um Rekruten.&lt;br /&gt;
Die meisten alteingesessenen Fürsten verzichten aber auf ein stehendes Heer, verlassen sich stattdessen seit jeher auf ihre Ritter und Vasallen, die sie im Falle eines Krieges durch Heerbann einberufen.&lt;br /&gt;
Städte halten meist nur eine kleine Garnison an Wachleuten in Lohn und Brot – im Verteidigungsfalle wird ohnehin jeder Bürger zu den Waffen gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zernalons Wachstum]] am 18. Dervon&lt;br /&gt;
* [[Enzociars Frühlingsfest]] am 21. Dervon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Jedwin&amp;diff=386</id>
		<title>Jedwin</title>
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		<updated>2021-04-01T17:15:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:01 Jedwin.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Jedwin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jedwin''' ist der erste [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr beginnt mit dem Jedwin, der in der [[Dagrun|Gemeinsprache]] ''Schneefall'' heißt.&lt;br /&gt;
Obzwar kälter als der [[Melun]] haftet ihm nicht dessen düsterer Ruf an, denn ab der [[Jahreswende]] werden die Tage spürbar länger.&lt;br /&gt;
Forthin bleibt kein Ort vor [[Neriel]]s weißen Flocken verschont.&lt;br /&gt;
In kälteren Regionen türmen sie sich zu mannshohen Bergen und schneiden kleine Weiler für Wochen von der Außenwelt ab, und selbst in Wüstennähe legen sie sich wie ein durchscheinender Schleier über Sand und Fels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Städter Leid ist der Bauern Freud', sintemal eine dichte Schneedecke die Herbstsaat schützt.&lt;br /&gt;
Schon die Altvorderen wussten, dass ein gedeihlicher Sommer nur auf einen harten Winter folgt.&lt;br /&gt;
Der Schnee dämpft jeden Laut, er verhüllt den Schmutz der Straßen und erhellt manche Mondnacht, so dass man ihn nirgendwo missen möchte.&lt;br /&gt;
Wegen des rauen Frosts spricht das Landvolk mitunter vom ''Hartung'', auch ''Wolfsmond'' ist ein gängiger Name für den Jedwin.&lt;br /&gt;
Letzterer weist darauf hin, dass der erste Vollmond des Jahres Isegrims Paarungszeit einleitet.&lt;br /&gt;
Wie schon während der Rauhnächte suchen die Dorfbewohner nächtens Zuflucht in ihren Hütten.&lt;br /&gt;
Wackere Jäger nutzen indes die Gunst der Stunde, um in wenigen Wochen eine stattliche Strecke zu erlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ''Hryurans Bändigung'' am 20. Jedwin tobt der [[Hryuran|Rasende]] durch die Gebirge und weiten Ebenen des Eislandes.&lt;br /&gt;
Jederzeit kann der nächste Schneesturm um die Häuser fegen, der nächste Kälteeinbruch die Frostspinne über die Burgmauern jagen.&lt;br /&gt;
Doch ist der Geist erst gezähmt, deuten sich sachte die Vorzeichen des Frühlings an.&lt;br /&gt;
Nun heißt es Harren, bis das Leben erneut erwacht.&lt;br /&gt;
Reiche Städter und Adelige locken mit ein paar Brotkrumen die buntgefiederten Sänger an, um einen leisen Schimmer des sehnlich erwarteten Frühjahrs zu erhaschen, doch die meisten Wintervögel suchen ihre Nahrung selbst.&lt;br /&gt;
So auch der schillernde Eisvogel, der auf seinem Ast über dem Bach lauert und blitzschnell zuschlägt, sobald er einen Fisch in den Wellen erspäht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An klaren Tagen spannen die Männer ihre Pferde- und Ochsen an, um im Forste Holz zu schlagen.&lt;br /&gt;
Auf tiefgefrorenem Waldboden geht die Arbeit leichter von der Hand als im feuchten Frühjahr oder im regnerischen Herbst, wenn Vieh und Fuhrwerk im Morast versinken.&lt;br /&gt;
Zudem erleichtert die winterliche Saftruhe das Fällen und Zersägen der Stämme.&lt;br /&gt;
Mancher bringt etwas Tannengrün mit nach Hause, das von kunstfertigen Frauen und Töchtern zu zierlichen Kränzen gewoben wird.&lt;br /&gt;
Sowohl immergrüne Zweige als auch der Kranz an sich haben eine ähnliche Bedeutung:&lt;br /&gt;
Sie symbolisieren das Rad des Lebens, das Wiedererwachen der Welt nach dem Winterschlaf und die unbesiegbare Macht der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hryurans Bändigung]] am 20. Jedwin&lt;br /&gt;
* [[Tag des Erdgeistes]] am 27. Jedwin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Melun&amp;diff=385</id>
		<title>Melun</title>
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		<updated>2021-03-16T17:22:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:12 Melun.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Melun]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Melun''' ist der zwölfte [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreißig Tage hüllt [[Syrthan]]s Schleier die Welt in grauses Zwielicht, dreißig Nächte in undurchdringliche Finsternis.&lt;br /&gt;
Und wie lange sie währen!&lt;br /&gt;
Die Eiseskälte, wie der Melun in der [[Dagrun|Gemeinsprache]] heißt, lässt nicht nur Seen und Flüsse erstarren, sondern verlangsamt die Zeit selbst.&lt;br /&gt;
Auf wenige Stunden Sonnenschein folgen Nächte, die niemals enden wollen.&lt;br /&gt;
Familie und Gesinde drängen sich rings ums Herdfeuer, um dort den Erzählungen der Großeltern zu lauschen, die von noch härteren Wintern berichten.&lt;br /&gt;
Gewiss ist es nicht, ob weiland der Wasserkessel auf dem Feuer verharschte und fürwahr die Vögel auf den Bäumen festgefroren sind, und so hören die Jungen gebannt zu, während die Alten die Schauermären verlachen.&lt;br /&gt;
Ehe sie sich zur Ruhe betten, streuen jedoch sie alle eine Prise Schattenstaub ins Feuer, um von der Hüterin [[Jimane]] sicheres Geleit durch die Nacht zu erbitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod ist jener Tage allgegenwärtig.&lt;br /&gt;
Zu ''Xzarrus' Knochenhand'' wird noch einmal Jenen gedacht, die im heurigen Jahr die Schwelle zum Reich des [[Xzarrus|Totengottes]] überschritten haben.&lt;br /&gt;
Vor allem im Herzland, wo die Verstorbenen nicht den Flammen, sondern [[Tirkan]]s Erde übergeben werden, finden nun keine Bestattungen mehr statt.&lt;br /&gt;
Die Leichname werden aufgebahrt und erst im kommenden Frühjahr begraben, sobald das Erdreich wieder auftaut.&lt;br /&gt;
Mancherorts übernehmen diese Aufgabe auch die Raben, die weder Tier noch Mensch, Elf oder Zwerg verschmähen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schwarzgefiederten Hexenvögel sind nicht die einzigen Nutznießer dieser Jahreszeit, auch der Aberglaube sprießt allen göttergefälligen Ritualen zum Trotze:&lt;br /&gt;
Allenthalben wird von den Geistern rachsüchtiger Ahnen gemunkelt, die während der Rauhnächte mit der Wilden Jagd einherziehen sollen.&lt;br /&gt;
Man meint, das Gelächter missgünstiger Hexen durch die verrammelten Fensterläden schallen zu hören, während sie ihr silbernes Nachtwerk treiben.&lt;br /&gt;
Knarrt hier der Dachstuhl unter der Last oder spaziert eine Drude den First entlang?&lt;br /&gt;
Heult dort die Windsbraut oder rauscht ein Reisigbesen durch die Nacht?&lt;br /&gt;
Und welch' Schadfluch türmt den ganzen Schnee aufs eigene Dach, bis es beinahe zusammenbricht, während die Nachbarn vor derlei Missgeschick verschont bleiben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz im Norden tanzen obendrein geheimnisvolle Lichter am Himmel, die wie rotes Blut und grüne Galle ineinanderfließen.&lt;br /&gt;
Zeitgenossen mit einer Ader für Natur oder Kunst bewundern den Farbenreigen, doch für Gläubige beider Seiten ficht dort Nacht für Nacht [[Metarian]]s Ehre gegen [[Visqe]]s Zerstörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl dem, der im Angesichte dieser dunklen Zeiten frohen Mut bewahrt!&lt;br /&gt;
In vielen Dörfern und Städten wurden bereits im [[Fetras]] die Zweige spätblühender Lampionblumen abgeschnitten.&lt;br /&gt;
Nun schmückt man damit Türen und Fenster, damit [[Sarmakand]] die Wärme im Haus halte.&lt;br /&gt;
Der launische Feuergeist lässt sich schwerlich allein mit blumigem Zierrat gewinnen, doch zwischen weißem Schnee, schwarzer Nacht und dem Grau des Alltags weidet sich das geplagte Auge dankbar an den fröhlichen orangeroten Farbtupfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Xzarrus' Knochenhand]] am 11. Melun&lt;br /&gt;
* [[Tag der List]] am 16. Melun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Griara&amp;diff=384</id>
		<title>Griara</title>
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		<updated>2021-03-16T17:21:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:10 Griara.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Griara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Griara''' ist der zehnte [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem ''Goldlaub'', wie der Griara in der [[Dagrun|Gemeinsprache]] heißt, bricht der Herbst an.&lt;br /&gt;
Wald und Flur färben sich in warmen Tönen, Bäume und Sträucher schimmern bald goldgelb, bald bernsteinfarben, bald purpurrot.&lt;br /&gt;
Welcher namenlose Künstler mag hier die buntesten Farbtöpfe ausgepackt haben, um nicht ein Abbild der Landschaft, sondern jene selbst zu bemalen?&lt;br /&gt;
Von der tiefstehenden Sonne in weiches Licht getaucht wohnt diesen Szenen ein tiefer, fast heiliger Frieden inne.&lt;br /&gt;
Erst wenn der Wind die Blätter kräuselt, über Wege und Dorfanger treibt, verwirbelt er auch die Illusion.&lt;br /&gt;
Nun ist die Natur erkennbar auf dem Rückzug.&lt;br /&gt;
Doch vermittelt sie dabei nicht den Eindruck hektischer Flucht, sondern eines feierlichen Triumphzuges, und so nennt man den Griara in der alten Sprache auch ''Gilbhart'', der Vielgoldene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum haben die Bauern mit dem [[Suarna|Erntedank]] das alte Saatjahr beschlossen, beginnt die Arbeit zum Neuen.&lt;br /&gt;
Nach dem Unterpflügen der Stoppeln wird das Erdreich mit der Egge zerkleinert, danach folgt die Aussaat der Winterfrüchte.&lt;br /&gt;
Unter Sonnenschein und Blättertanz, später im Regen und Nebel, schreitet der einsame Sämann über den Acker.&lt;br /&gt;
Von seiner Ausdauer und Erfahrung, seinem Gefühl und Augenmaß hängt ab, wie das Getreide im nächsten Jahr gedeiht.&lt;br /&gt;
Sät er zu dünn, so brechen hungrige Zeiten an; sät er hingegen zu dick, dann schießen die Pflanzen im Wettkampf um [[Sceral]]s Segen zu hoch und werden [[Sylaphar]]s Raub.&lt;br /&gt;
Und er darf niemals aufgeben.&lt;br /&gt;
Wie auch immer das Wetter im launischen Herbst wird, wie oft ihm auch die Vögel die Körner aus der Furche picken, hält er stoisch durch und geht seinen Weg, bis der letzte Morgen gesät ist.  &lt;br /&gt;
So wundert es nicht, dass sich der einsame Sämann als Motiv in zahlreichen Bildern, Statuen und Fresken findet, meist in Zusammenhang mit [[Levonar]]s Wegschreinen.&lt;br /&gt;
Während das Füllhorn den Segen der Götter symbolisiert, so steht der Sämann für harte Arbeit, Erfahrung und Entschlossenheit; kurzum, für den Beitrag der Sterblichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterdessen bringen Kinder, Knechte und Mägde das Vieh von den weiter entfernten Weiden in die heimischen Ställe.&lt;br /&gt;
Mit Vogelscheuchen, Rutenschwingern und Netzen versuchen sie, Krähen und andere Diebe von der frischen Saat fernzuhalten.&lt;br /&gt;
Und sie treiben Schweineherden in die Hutewälder, die sich dort bis weit in den Winter hinein von Eicheln und Bucheckern ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gutshöfe und Klöster setzen die Weinernte fort oder pflegen ihre Teichwirtschaft.&lt;br /&gt;
Die Knechte und Mägde des Umlandes verdienen sich auf dem Weinberg ein willkommenes Zubrot.&lt;br /&gt;
In den kommenden Wochen begehen sie jeden Weinberg mehrfach, lesen die reifen Trauben und lassen die unreifen in der Hoffnung auf späten Sonnenschein weiter hängen.&lt;br /&gt;
Kleinere Höfe keltern noch immer mit den Füßen, doch Klöster schwören auf Spindel- oder gar Baumkeltern, um den letzten Tropfen des wertvollen Saftes aus den Trauben zu pressen.&lt;br /&gt;
Wiewohl bei Hof die alten Jahrgänge bevorzugt werden, frönt das Volk dem ebenso alten Sprichwort &amp;quot;Bei der Kelter schmeckt der Most am besten&amp;quot; und sorgt dafür, dass ein stolzer Teil des edlen Tropfens gar nicht erst in Gefahr gerät, in den Eichenfässern zu versauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hohe und niedere Adel nutzt die sonnigen Tage des Griara zu ausgedehnten Ritten über Land, häufig auch zu mehrtägigen Jagden.&lt;br /&gt;
Während im Frühsommer Reh-, Rot- und Schwarzwild gejagt wird, erfreut sich im Herbst die Jagd auf Federwild wie Fasane, auf Wildhasen und Kaninchen, großer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
Doch gejagt wird nahezu alles, und je gefährlicher die Beute, desto größer der Ruhm.&lt;br /&gt;
Auch Glücks- und Heckenritter durchstreifen die Dörfer auf der Suche nach Arbeit.&lt;br /&gt;
Wölfe, die der Hunger zur Aufgabe ihrer natürlichen Scheu vor den Siedlungen treibt, sind keine Seltenheit, und wenn sich ein paar Abenteurer zusammengerauft und sich Mut angetrunken haben, nehmen sie es für klingende Münze gar mit einem Bären auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig überraschend befassen sich beide [[Feiertag]]e im Griara mit dem hereinbrechenden Herbst:&lt;br /&gt;
Zu ''Sarmakands Segen'' erfleht man denselben vom [[Sarmakand|Feuergeist]], indem man Zweige von Lampionblumen um Fenster und Türen hängt.&lt;br /&gt;
Und sobald sich der Regen zum ersten Schnee wandelt und die Frostspinne übers Gemäuer huscht, erinnert ''[[Umandia]]s Frosthauch'' daran, weitere Fensterläden einzusetzen, die Ritze mit Werg abzudichten und Vorräte und Brennholz zu horten.&lt;br /&gt;
Nun werden die Tage spürbar kürzer, der Wind rauer und es ist nur eine Frage der Zeit, bis König Winter erneut nach dem Zepter greift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sarmakands Segen]] am 18. Griara&lt;br /&gt;
* [[Umandias Frosthauch]] am 26. Griara&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Suarna&amp;diff=383</id>
		<title>Suarna</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Suarna&amp;diff=383"/>
		<updated>2021-03-16T17:20:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:09 Suarna.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Suarna]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Suarna''' ist der neunte [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der [[Oiletwei]] als ''Sonnenaufstieg'', so gilt der Suarna als ''Sonnenfall''.&lt;br /&gt;
Auch der Spätsommer kennt lange Abende und laue Nächte, gegenüber der brütenden Hitze des [[Bedrevin]] sind seine linden Sonnentage jedoch eine Wohltat für die Bevölkerung.&lt;br /&gt;
Nun neigt sich [[Sarmakand]]s Jahreszeit dem Ende zu, [[Sylaphar]] und [[Jimane]] ziehen erneut ins Land.&lt;br /&gt;
Die Geister des Windes und der Vergänglichkeit scheiden selbander Sommer von Herbst, weshalb der Monat altsprachlich ''Scheiding'' genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während anhin die Arbeit der Bauern von Tag zu Tag länger und härter geriet, mindert sie sich forthin bis zur [[Jahreswende]].&lt;br /&gt;
Vielerorts beginnt noch während der Ernte, spätestens aber sobald die letzte Garbe eingebracht ist, der zweite Schnitt.&lt;br /&gt;
Das Grummet, wie die Grünmahd landläufig genannt wird, muss noch länger als die Heumahd im [[Mirsoval]] trocknen.&lt;br /&gt;
Tag für Tag wird gemäht, gerecht und gewendet, bis das Futter schließlich eingebracht werden kann.&lt;br /&gt;
Nun lagert es im Heuschober und muss das Vieh den längsten Teil des Winters ernähren, denn die Nachmahd, die meist im Spätherbst eingebracht wird, fällt je nach Witterung eher spärlich aus.&lt;br /&gt;
In kälteren Regionen spricht man nicht von der Nachmahd, sondern passenderweise von der Notmahd, die nur eingeholt wird wenn Mangel und Elend drohen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende Suarna wird allenthalben Erntedank gefeiert.&lt;br /&gt;
Dieses Fest wurde immerdar begangen; es reicht bis in die Tage der Grauzeit zurück, als die [[Freie Völker|freien Völker]] jung auf Erden wandelten.&lt;br /&gt;
Zeither hat es das alte Gorm überdauert, wurde zuerst mit regionalem Naturglauben, später mit [[Freie Geister|freien Geistern]] und mit den Göttern verquickt, und hat dabei stets einen Teil seiner Essenz bewahrt.&lt;br /&gt;
Diese Ursprünglichkeit begründet die mannigfaltigen Bräuche rund um dieses Fest, das je nach Region ganz und gar unterschiedlich begangen wird.&lt;br /&gt;
Den meisten Festlichkeiten gemein ist nur, dass um die Tag- und Nachtgleiche etwa eine Woche vor Ende des Monats Teile der heurigen Ernte dargebracht werden.&lt;br /&gt;
Hat [[Levonar]] ihr Füllhorn im Überfluss über dem Land geleert, dann finden sich an ihren Wegschreinen Hafergarben und Rote Beete, Kohl und Pastinaken, Linsen und Erbsen, Äpfel und Weintrauben.&lt;br /&gt;
Auch in kargen Jahren erhält die Fruchtbarkeitsgöttin ihren Anteil, doch muss sie sich dann mit einigen Gerstenähren oder Runkelrüben begnügen.&lt;br /&gt;
Vielerorts wird auch [[Zernalon]], der freie Geist der Natur, bedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Apokryphen|Eine halbelfische Gelehrte hat unlängst die Vermutung geäußert, dass sich weiland im Frühjahr ein Sonnengott mit einer Erdgöttin rituell vereinigte.&lt;br /&gt;
Demnach folgte zum Erntedank die Niederkunft jener Erdgöttin, die Ernte symbolisiere ihre Leibesfrucht.&lt;br /&gt;
Über den Winter stürbe die alte Göttin und werde im nächsten Jahr in Gestalt ihrer Tochter wiedergeboren.&lt;br /&gt;
Soweit ist die Theorie unverfänglich, doch gipfelt sie in der Vermutung, dass einzelne Züge beider Gottheiten in [[Kordan]] und Levonar überdauert haben.&lt;br /&gt;
Eine Zusammenarbeit des Drachengottes mit der Fruchtbarkeitsgöttin stößt bei Gläubigen beider Seiten auf strikte Ablehnung, sintemal [[Lichte Fünf|Licht]] und [[Dunkle Fünf|Dunkelheit]] in der orthodoxen Lehre &lt;br /&gt;
als unvereinbar gelten, so dass eine rituelle Vereinigung beider Gottheiten schlechterdings undenkbar ist.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Städten beginnt die zweite Phase der großen Markttage.&lt;br /&gt;
Ein Teil der Ernte wechselt direkt seinen Besitzer, vor allem Gemüse, das nicht lange haltbar ist oder Vieh, das die Bauern nicht aus eigener Kraft über den Winter bringen können.&lt;br /&gt;
Freie Bauern, die ihre Ernte an kleinen Ständen feilbieten, sind jedoch eine Ausnahmeerscheinung.&lt;br /&gt;
Meist sind es Grundherren, die ganze Abteilungen des Marktes gepachtet oder gar eigene Stadthöfe errichtet haben, um ihre Erzeugnisse zu verkaufen.&lt;br /&gt;
Jene stammen nur zu einem kleinen Teil von ihren eigenen Fronhöfen.&lt;br /&gt;
Direkt nach der Ernte erheben sie den Zehnt von ihren Grundholden in Form des ''sechsten Seils'' oder der ''siebten Garbe''; manche Grundherren machen sich zusätzlich den Anfeilzwang zunutze, der ihnen ein Vorkaufsrecht an allen Waren einräumt, die auf ihrem Grund und Boden erwirtschaftet wurden.&lt;br /&gt;
Nun wechseln Getreide und Feldfrüchte, Ziegen und Lämmer, aber auch Birnen und Weintrauben in großen Mengen ihren Besitzer.&lt;br /&gt;
In den nächsten zwei Monaten wird in den Städten und an den Höfen geschlemmt, niemals sonst ist das Angebot an Speise und Trank derart reich wie im Scheiding.&lt;br /&gt;
Daneben beginnt schon die Vorratshaltung für den Winter:&lt;br /&gt;
Der Kohl wird fermentiert, die Früchte getrocknet oder kandiert, das Fleisch gepökelt oder geräuchert.&lt;br /&gt;
Auch die Bauern fahren einen Teil ihres Getreides zum Müller, um das Mehl rechtzeitig vor dem Wintereinbruch wieder abzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus beginnt im Suarna die Weinlese, eine Spezialität der Klöster und großen Adelshöfe.&lt;br /&gt;
Die Trauben werden direkt nach der Ernte gekeltert und zum beliebtesten und teuersten Getränk verarbeitet.&lt;br /&gt;
In den sonnigen Regionen, in denen die Trauben wachsen, sind Traubensaft und Wein fast ebenso verbreitet wie Bier, doch je weiter man sich davon entfernt, desto exklusiver wird der süße Traubensaft.&lt;br /&gt;
In den äußersten Grenzmarken des Reiches leistet man sich allenfalls gelegentlich eine Flasche billigen Tresterweines, um den Geschmack der Sonne, der Wärme und des süßen Lebens zu kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lumetis' Tyrannei]] am 05. Suarna&lt;br /&gt;
* [[Zernalons Raserei]] am 09. Suarna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Bedrevin&amp;diff=382</id>
		<title>Bedrevin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Bedrevin&amp;diff=382"/>
		<updated>2021-03-16T17:19:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:08 Bedrevin.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Bedrevin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Bedrevin''' ist der achte '''Monat''' des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bedrevin, der seinem [[Dagrun|gemeinsprachlichen]] Namen ''Gluthitze'' alle Ehre macht, erreicht der Sommer seinen Höhepunkt.&lt;br /&gt;
Träge liegt das Vieh auf den Weiden, an Bachläufen schwirren Schnaken- und Mückenschwärme, über den Feldern flirrt die Luft.&lt;br /&gt;
Unter der sengenden Sonne bringen die Bauern die Ernte ein.&lt;br /&gt;
Wie schon bei der Mahd im [[Arudwei|Heuert]] sind Sense, Sichel und Rechen die Hauptwerkzeuge.&lt;br /&gt;
Mehr als Muskelkraft ist eherne Beharrlichkeit gefragt, damit die Arbeit vieler Hände vor dem Einbruch des Herbstes zu Ende geht.&lt;br /&gt;
Mithin sind Lohnschnitter gefragt, die als fahrende Erntehelfer von Dorf zu Dorf ziehen, um sich für einen Tages- oder Wochenlohn zu verdingen.&lt;br /&gt;
Sie durchwandern dabei von Anfang Bedrevin bis Mitte [[Suarna]] das ganze Reich von Süd nach Nord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell mähen die Männer das Getreide, während die Frauen die Halme zu Garben binden und sie zu Puppen zusammenstellen.&lt;br /&gt;
Fuhrknechte verladen die Garben und bringen sie zur Scheune, wo sie nach der Trocknung auf der Tenne ausgedroschen werden.&lt;br /&gt;
Auf dem Feld beginnen unterdessen die Ärmsten des Dorfes mit der Nachlese.&lt;br /&gt;
Althergebrachtes Brauchtum, das bis in [[Gorm|gormische]] Zeiten zurückreicht, schützt sie, wenn sie die gefallenen Ähren von fremden Feldern auflesen und weder Freibauer noch Grundherr, weder Fürst noch König würde es wagen, die ausgemergelten Gestalten von seinem Grund und Boden zu vertreiben.&lt;br /&gt;
Eine einzige Garbe bleibt auf dem Feld zurück.&lt;br /&gt;
In sie flieht die Roggenmuhme, vor der man sich tunlichst hüten sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte Bedrevin ist der Ernte gewidmet, derohalben man ihn ''Ernting'', den Erntemonat, nennt.&lt;br /&gt;
Sämtliche andere Tätigkeit steht dagegen zurück:&lt;br /&gt;
Markttage beschränken sich auf handwerkliche Erzeugnisse, Turniere finden nur wenige Zuschauer und selbst die Kriegsherren lassen ihre Fehden für einen Monat ruhen.&lt;br /&gt;
Schließlich ist das Verhältnis zwischen einem Lehnsherrn und seinen Hintersassen von wechselseitiger Abhängigkeit geprägt:&lt;br /&gt;
Die Bauern genießen Schutz und Schirm ihres Herrn, dem sie dafür nicht nur Treue, sondern einige Tage Frondienst und den Getreidezehnt schulden.&lt;br /&gt;
Eine gute Ernte sichert den Dörflern nicht nur das Überleben, sondern spült Gold in die Kasse der Herrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur die Bauern schwitzen auf den Feldern, auch in den Stadthäusern brüten die Handwerker unter dem [[Kordan|kordanischen]] Drachenfeuer.&lt;br /&gt;
Wohl den Ministerialen und Schreiberlingen, wohl auch den Händlern und Schneidern, die arbeiten, ohne sich zu regen!&lt;br /&gt;
Steinmetzen und Zimmerleute hingegen rinnt der Schweiß von der Stirn, und Bäcker und Schmelzer müssen einen Pakt mit [[Sarmakand]] geschlossen haben, um in der Gluthitze nicht zugrunde zu gehen.&lt;br /&gt;
Färbern verdunstet der Sud, Alchemisten trocknen die Tinkturen ein und Schlachtern verdirbt binnen weniger Tage das Fleisch.&lt;br /&gt;
Nicht nur sie, sondern alle Stadtbewohner tun gut daran, den Feuergeist allabendlich mit einem kleinen Trankopfer zu besänftigen, damit er ihnen nicht den roten Hahn ins Dach setzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allein die Tempel beider Ordnungen sind vor Hitze und Feuer gefeit, was neben dem Segen der Götter auch den klafterdicken Steinmauern zu verdanken ist.&lt;br /&gt;
Mehr als in jedem anderen Monat sammelt sich das Volk in den heiligen Hallen des [[Lichte Fünf|Lichts]] oder der [[Dunkle Fünf|Dunkelheit]], um zu beten, zu meditieren und der drückenden Hitze zu entfliehen.&lt;br /&gt;
Während mancher Priester die zusätzlichen Besucher willkommen heißt, nutzen die Eiferer beider Seiten die Gelegenheit, um in hitzigen Zeiten wallendes Blut aufzustacheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den wenigen lauen Tagen im Bedrevin trifft sich der Adel auf abgeernteten Feldern und Wiesen, um der Beizjagd nachzugehen.&lt;br /&gt;
Von wendigen Sperbern über pfeilschnelle Falken bis hin zu den majestätischen Adlern richten die Falkner eine ganze Reihe von Greifvögeln zur Jagd ab.&lt;br /&gt;
Zuerst müssen die gefiederten Räuber ihre Fähigkeiten an Balg und Federspiel beweisen, um für ein paar Bissen Atzung die Herrschaft zu unterhalten.&lt;br /&gt;
Anschließend dürfen sie auf freiem Felde jagen, wo sie dank scharfer Augen und spitzer Krallen leichtes Spiel haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tirkans Erntefest]] am 27. Bedrevin&lt;br /&gt;
* [[Sarmakands Flammenspiel]] am 29. Bedrevin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Arudwei&amp;diff=381</id>
		<title>Arudwei</title>
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		<updated>2021-03-16T17:17:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:07 Arudwei.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Arudwei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Arudwei''' ist der siebte [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die längsten Tage des Jahres liegen noch im [[Mirsoval]], dem ein leiser Hauch von Frühlingsduft anhaftet, doch mit dem Arudwei folgen ihnen die Hitze und Trockenheit des Sommers nach.&lt;br /&gt;
Anjetzt, da [[Umandia]]s Launen immer seltener werden und auf absehbare Zeit weder Schauer noch Landregen dräuen, wird die erste Mahd des Jahres eingefahren.&lt;br /&gt;
Bei der sogenannten Heumahd verbringen Bauern und Knechte mehrere Wochen auf den Wiesen; unentwegt mähen sie das Gras mit Sense und Sichel, trocknen es zu Heu und holen es um ''Jimanes Dürrefest'' schließlich ein.&lt;br /&gt;
Allein das Trocknen ist eine Arbeit, bei der hie das idyllische Bild des Landlebens, dort die schweißtreibende Wirklichkeit meilenweit auseinanderklaffen.&lt;br /&gt;
Allmorgendlich breiten Knechte und Mägde das Heu weithin aus, wenden es mehrmals täglich und rechen es zum Sonnenuntergang auf Nachtschwaden zusammen, damit der Tau die Mühe nicht zunichtemacht.&lt;br /&gt;
Da diese beschwerliche Arbeit den längsten Teil des Arudwei in Anspruch nimmt, nennen ihn die Bauern ''Heuert'', den Monat der Heuernte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Adelskreisen spricht man hingegen vom ''Sommertraum''.&lt;br /&gt;
Die lauen Nächte laden dazu ein, bis weit nach Mitternacht durch die Gärten zu flanieren und die Sterne zu beobachten.&lt;br /&gt;
Seit den ältesten Tagen der [[Freie Völker|freien Völker]], weit ehe die ersten schriftlichen Quellen davon berichten, übt die Sternkunde eine Faszination aus, die sich kaum in Worte fassen lässt.&lt;br /&gt;
Mythen, Mären und Malereien legen Kunde davon ab, dass die Stellung der Gestirne sowohl zur Einteilung des Jahreskreises, als auch zur Bestimmung des Schicksals zeither von herausragender Bedeutung.&lt;br /&gt;
Jüngsthin haben namhafte Sternkundige fast alle [[Sternzeichen]] verzeichnet und verheißungsvolle Versuche unternommen, ihre Bedeutung und ihren Einfluss auf die Geschicke der Welt zu ergründen.&lt;br /&gt;
Vermittels ihrer Werke wurde nicht nur mit vielgestaltigem Aberglauben aufgeräumt, sondern die Sternkunde für eine breite Schicht von Gelehrten und Laien zugänglich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig versammeln sich die Hofdamen auf Geheiß der Fürstin zum Einbruch der Nacht auf einem Balkon oder auf freiem Felde, um sich vom Priester, vom Schreiber oder von einem fahrenden Scholar die Pfade der Gestirne erklären zu lassen.&lt;br /&gt;
Mancher Sternkundige weiß gar, Lebens- und Liebesglück vorherzusagen; doch auch sonder jeder Glückswalterei wird jedem der Zauber gewahr, der den Arudweinächten innewohnt.&lt;br /&gt;
Erst beim Schwirren der schwarzbunten Nachtfalter, unter dem Kreisen der heimlichen Fledermäuse, beim Rufen der vielwissenden Eulenvögel wird der hehre Sommertraum lebendig.&lt;br /&gt;
Doch so anmutig die Nächte sind, so schnell ziehen sie vorüber.&lt;br /&gt;
Ganz im Nordland wird es niemals gänzlich dunkel, ein heller Dämmerstreif am Horizont verharrt bis zum Morgen.&lt;br /&gt;
Diese ''weißen Nächte'' sind gewissermaßen das Gegenstück zu den winterlichen Rauhnächten, indes letztere für ihr dämonisches Treiben gefürchtet werden, umweht erstere der zarte Hauch der Romantik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Mirsoval]] als Monat der Jagd folgt mit dem Arudwei der Monat der großen Turniere.&lt;br /&gt;
Besonders um [[Metarian]]s Ehrentag am 12. Arudwei übertrumpfen sich Stadt und Hof mit prunkvollen Kampfspielen.&lt;br /&gt;
Selbst Kleinstädte tragen Zweikämpfe zu Fuß aus, bei denen Waffen und Rüstungen genau vorgeschrieben werden, um abwechslungsreiche Kurzweil zu bieten.&lt;br /&gt;
Eine größere Veranstaltung ist die Tjost, das traditionelle Lanzenstechen zu Pferd, bei dem die Teilnahme weiland dem Adel vorbehalten war.&lt;br /&gt;
Volkes Lieblinge sind der Buhurt, ein raumgreifendes Schaureiten in mehreren Gruppen, und das Turnei, ein Gruppenkampf, der sich nur durch die Verwendung stumpfer Waffen von der echten Schlacht unterscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derlei Lustbarkeiten stemmen nur die reichsten Fürsten und Städte.&lt;br /&gt;
Für einige Wochen wächst eine wahre Zeltstadt aus dem Boden, von der nur ein Bruchteil den Rittern und ihren Knappen gehört.&lt;br /&gt;
Der Gutteil widmet sich den Bedürfnissen der Zuschauer, deren trockene Kehlen stets nach Bier und Wein verlangen, damit sie ihre Helden auch in der nächsten Runde lautstark anfeuern können.&lt;br /&gt;
Auch auf den Tribünen der Ehrengäste ist für das leibliche Wohl gesorgt:&lt;br /&gt;
Hier füllen die Mundschenke die Becher direkt aus der kühlen Amphore, während Mägde kandierte Früchte und frittierte Waffeln aus ihren Bauchläden verteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bunte Treiben abseits der Kämpfe darf nicht vom ernsten Hintersinn ablenken:&lt;br /&gt;
Obschon das Turnei als Spiel beworben wird, handelt es sich um ernsten Kampf.&lt;br /&gt;
Für manchen Zweit- oder Drittgeborenen aus dem niedrigen Adel geht es in doppelter Hinsicht ums nackte Überleben:&lt;br /&gt;
Während der Eine sich im Ministerialdienst eines Fürsten oder des Königs verdingt, Gütern obwaltet und Kriegsdienst leistet, tingelt der Andere von Turnier zu Turnier, um die Waffen zu kreuzen.&lt;br /&gt;
Neben Ruhm und Ehre lockt nicht nur die Aussicht auf reichen Gewinn, sondern auch das Wissen, keines Herren Knecht zu sein.&lt;br /&gt;
Freilich bleibt Kampf stets Kampf und der Wettstreit beim Turnier ist nicht minder gefährlich als jener im Krieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tag der Ehre]] am 12. Arudwei&lt;br /&gt;
* [[Jimanes Dürrefest]] am 27. Arudwei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
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		<updated>2021-03-16T17:16:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:06 Mirsoval.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Mirsoval]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mirsoval''' ist der sechste [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den dreißig Tagen des Mirsovals wächst die Ernte, milder Sommerregen wechselt sich ab mit der warmen Sonne und das Land zeigt sich von seiner schönsten Seite.&lt;br /&gt;
Auch die Wälder stehen nun in üppigem Grün, worauf der [[Dagrun|gemeinsprachliche]] Name ''Waldgrün'' hindeutet.&lt;br /&gt;
Nun, da die Saat ausgebracht ist, werden die Tage für die Landbevölkerung wieder erholsamer.&lt;br /&gt;
Die Hirten ziehen mit ihren Herden übers Land und die Ackerbauern pflügen den brachliegenden Teil ihrer Felder, weshalb der Mirsoval altsprachlich auf den Namen ''Brachet'' hört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem in den Städten die großen Märkte des [[Oiletwei]] vorüber sind, geht das Leben auch dort gemächlich seinen Gang.&lt;br /&gt;
Vielerorts lässt sich das fahrende Volk für einige Wochen nieder, um Handel zu treiben, Vorstellungen zu geben und den Trubel der Stadt zu genießen.&lt;br /&gt;
Allabendlich locken Musik, Gesang, Tanz, Schauspiel und Gaukelei die ehrbaren Bürger.&lt;br /&gt;
Jenen, die Zeit ihres Lebens kaum die eigene Stadtmauer verlassen, verspricht das farbenfrohe Spektakel einen Blick in fremdartige Welten, in denen das Leben leicht und ungezwungen ist.&lt;br /&gt;
Mancher lässt sich aus seiner Hand rosiges Liebesglück ablesen, lacht über den schabernacktreibenden Harlekin, beklatscht die tollpatschigen Schritte des Tanzbären oder verliert beim Taschenspieler den Lohn einer ganzen Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei hat der Mirsoval eine ernste Seite, er leitet die allsommerlichen Heerzüge ein, die im Rahmen der Fehde ausgetragen werden.&lt;br /&gt;
Die Fehde, die sogenannte ''kleine Reiterei'', unterliegt festeren Regeln als der eigentliche Krieg, kann mitunter jedoch ganze Landstriche in Mitleidenschaft ziehen.&lt;br /&gt;
Sie wird oft unter fadenscheinigen Gründen ausgerufen.&lt;br /&gt;
Jeder Lehnsherr, vom Herzog bis zum Heckenritter, der seinem Nachbarn Reich- und Besitztum neidet, Ränke schmiedet und Händel sucht, ruft seine Vasallen zur Waffe.&lt;br /&gt;
Jetzt, da die Feldarbeit einstweilen ruht, müssen sich die Hörigen wohl oder übel des Kriegshandwerks befleißigen.&lt;br /&gt;
Zahlreiche Freie, Haudegen und Söldner, schließen sich für klingende Münze und die Aussicht auf noch größere Beute dem Aufgebot an.&lt;br /&gt;
Unter [[Kordan]]s glühender Sonne ziehen sie aus, um die Burgen missliebiger Kontrahenten zu belagern oder die Städte des aufstrebenden Bürgertums zu plündern oder sich mit dem Feind im ritterlichen Kampf auf offenem Feld zu messen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchem Höfling sich keine echte Schlacht bietet, der ruft zum zweitliebsten Zeitvertreib, der Jagd:&lt;br /&gt;
Das Aufgebot dazu ist kaum weniger militärisch, und auch der Hintersinn hierbei ist es, sich im Waffenhandwerk zu üben.&lt;br /&gt;
Dutzende Treiber scheuchen mal mehr, mal weniger gefährliches Wild auf, das von Hundemeuten und berittener Jägerschar durch Wald und Flur gehetzt wird.&lt;br /&gt;
Wie das ganze Adelsleben ist die adelige Jagd festen Ritualen unterworfen:&lt;br /&gt;
Zum Ende der Jagd wird auf einer Jagdtrompete aus Horn Halali geblasen, die Reiter versammeln sich um den Jagdplatz wo die Jagdstrecke aufgelegt und gemeinsam beschritten wird.&lt;br /&gt;
Zu Ehren [[Zernalon]]s, des ersten Jägers, wird das erlegte Wild mit dem Horn verblasen und die glücklichsten Jäger erhalten neben Ruhm und Ehre oft ein reichverziertes Jagdmesser.&lt;br /&gt;
Zum Abschluss folgt der große Schmaus, der nicht nur die eingeschworene Gemeinschaft und den frohen Mut stärkt, sondern auch die Jagdabenteuer und die Zahl der Abschüsse in kaum vorstellbare Sphären hebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lumetis' Ruhe]] am 03. Mirsoval&lt;br /&gt;
* [[Tag der blutroten Sonne]] am 27. Mirsoval&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Oiletwei&amp;diff=379</id>
		<title>Oiletwei</title>
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		<updated>2021-03-16T17:15:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:05 Oiletwei.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Oiletwei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Oiletwei''' ist der fünfte [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ''Sonnenaufstieg'' ist ein freundlicher und sonniger Monat.&lt;br /&gt;
Nach dem verregneten [[Korrons|Launing]] beruhigt sich die Witterung, güldener Sonnenschein streift über saftiges Grün.&lt;br /&gt;
Bauern mit eigener Hufe treiben ihr Vieh aus dem Stall auf die Weide, die Übrigen auf die Allmende, weshalb man in früheren Zeiten vom Oiletwei als dem ''Weidemond'' sprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur das Landleben spielt sich jetzt vor allem draußen ab:&lt;br /&gt;
In den Städten wird nach den üblichen Wochenmärkten, auf denen vor allem Speis' und Trank feilgeboten werden, zum ersten großen Markttag gerufen.&lt;br /&gt;
Dessen Anziehungskraft reicht weit über die eigentliche Gemarkung hinaus:  &lt;br /&gt;
Nach der langen Winterzeit sind die Lagerräume der Handwerker bis unters Dach gefüllt; wenn sie nun für eine Woche ihre Stände und Zelte aufbauen, dann gibt es kaum etwas, was ihr reichhaltiges Sortiment nicht bietet.&lt;br /&gt;
Das Volk von nah und fern strömt in die Städte, um mal nötiges Werkzeug, mal schillernden Tand zu erstehen.&lt;br /&gt;
Von früh bis spät wird flaniert, getratscht und gefeilscht.&lt;br /&gt;
Bei all dem [[Gavz Dorl]] gefälligem Treiben wundert es nicht, dass auch mancher Taschendieb auf seine Kosten kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das höfische Leben verlagert sich an die frische Luft.&lt;br /&gt;
Traditionell werden für den Oiletwei keine größeren Turniere angesetzt.&lt;br /&gt;
Reiche Fürsten, die die Mittel zu derlei Großveranstaltungen aufbieten können, sind in erster Linie Grundherren und haben zwischen Frühling und Sommer Arbeit zur Genüge.&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit ihren Verwaltern und Beratern lenken sie die Geschicke ihrer Fronhöfe, kaufen und verkaufen ganze Viehherden oder ordnen die Arbeit ihrer Leibeigenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche jungen Ritter, die noch kein eigenes Gut zu verwalten haben, nutzen jedoch die Zeit, um statt des Kriegs- den Friedensdienst zu pflegen.&lt;br /&gt;
Die einen werben um eine junge Maid aus gleichem Stand, die anderen besingen in der hohen Minne ihre Verzweiflung über die Liebe zu einer unerreichbaren, oft hochadelig verheirateten, Dame.&lt;br /&gt;
Aus letzterem Spiel, das strengen Gesetzen folgt, entwickeln sich mitunter ganze Wettbewerbe:&lt;br /&gt;
Bei Banketten unter freiem Himmel treten die Sänger vor der Gesellschaft auf; sie singen, spielen und lesen aus epischen Geschichten vor, und wer Wohlgefallen erregt, wird mit einer Blume oder Schleife bedacht.&lt;br /&gt;
Der Ritterdienst macht sich schließlich nichts aus weltlichen Geschenken, hier geht es um Ruhm und Ehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich welcher Schicht, im Oiletwei läuten fast täglich die Hochzeitsglocken. &lt;br /&gt;
Doch nach der kurzen Zeremonie im [[Sceral|Sceralstempel]] entscheidet wieder ganz der Stand, wie der übrige Tag verläuft:&lt;br /&gt;
In Adelskreisen wird reich geschmaust und gemessenen Schrittes zu wohlgestimmter Harfenmusik getanzt; die Bürger der Stadt feiern gerne in einer Taverne, wo es etwas lauter und ausgelassener zugehen kann.&lt;br /&gt;
Der berühmt-berüchtigte Bauerntanz hingegen gleicht nahezu einem rauschhaften Fruchtbarkeitsritual aus alter Vorzeit.&lt;br /&gt;
Da wird laut geschwatzt und dämonisch gelacht, der schiefe Gesang übertönt die Gespräche und wird seinerseits vom höllischen Klang, den man den dürftigen Instrumenten gar nicht zugetraut hätte, in die Schranken gewiesen.&lt;br /&gt;
Zu diesem ohrenbetäubenden Lärm tanzen Tagelöhner mit Freibäuerin, Greis mit Enkel, Mann und Weib hexengleich ums Feuer.&lt;br /&gt;
Die [[Alte Ordnung]] rümpft die Nase, doch gegen diesen Heidenspaß ist kein Kraut gewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hryurans Blut]] am 13. Oiletwei&lt;br /&gt;
* [[Levonars Saatfest]] am 21. Oiletwei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Korrons&amp;diff=378</id>
		<title>Korrons</title>
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		<updated>2021-03-16T17:13:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:04 Korrons.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Korrons]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Korrons''' ist der vierte [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl der [[Dagrun|gemeinsprachliche]] Name ''Regenfall'' als auch das altsprachliche ''Launing'' passen vorzüglich zum Korrons.&lt;br /&gt;
Eigentlich hatte der [[Dervon]] König Winter bereits niedergerungen, doch der Flüchtende bäumt sich ein letztes Mal auf und trotzt mit düsteren Wolken, die meist jedoch mehr Regen als Schnee bringen.&lt;br /&gt;
Der Frühling behält klar die Oberhand.&lt;br /&gt;
Sieht man von den kälteren Regionen und den Gebirgen ab, dann wird allerorts eifrig gepflügt und gesät.&lt;br /&gt;
Jedoch obliegt es der jahrelangen Erfahrung der Bauern, wie nahe sie sich an Auen und Flüsse heranwagen.&lt;br /&gt;
Manches beschauliche Bächlein schwillt binnen weniger Stunden auf fünf- oder zehnfache Größe an, überschwemmt ganze Flusstäler und reißt die fruchtbarste, mühsam gelockerte Humusschicht mit sich.&lt;br /&gt;
Auch Reisende tun gut daran, Brücken und Furten zu prüfen, bevor sie sich an der Überquerung versuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Regenfest des [[Umandia|Wassergeistes]] hat seinen Ursprung in den warmen, trockenen Landstrichen des Reiches.&lt;br /&gt;
Während im Herzland Wasser generell, und über die Ufer tretende Flüsse im Besonderen, mit Skepsis gesehen werden, garantieren allda die frühjährlichen Überschwemmungen das Überleben.&lt;br /&gt;
Mittels ausgeklügelter Kanäle und Dämme wird das Wasser auf die Felder geleitet und aufgestaut, bis sich der Schlamm absetzt, auf dem Bohnen, Linsen, Hirse und Weizen gedeihen.&lt;br /&gt;
Größere Städte säubern das Flusswasser zuerst mit Filtern aus Schilf, Reisig und Sand, bevor sie es in riesigen unterirdischen Zisternen speichern.&lt;br /&gt;
Dort dient es als Trinkwasser für Mensch und Vieh, zur Bewässerung von Obstplantagen und Gärten, die in jenen Gegenden freilich ein unerhörter Luxus sind.&lt;br /&gt;
Die Zisternen selbst sind häufig Relikte der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
Ihre Baumeister und deren Völker sind längst dem Vergessen anheimgefallen, doch ihre Bauwerke legen Zeugnis ab von der Kunstfertigkeit der Baumeister alter Tage und sind für die heutige Bevölkerung von unschätzbarem Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus unbekannten Gründen wird [[Sylaphar]]s Wildsaat auch der ''Kuckuckstag'' genannt.&lt;br /&gt;
Wer an diesem Tag den markanten Ruf jenes Vogels hört, dem soll für zwei Wochen Glück beschieden sein.&lt;br /&gt;
Ansonsten gedenken vor allem Elfen der aufblühenden Natur, die ohne Zutun der freien Völker, ohne Saat und Ernte, auskommt.&lt;br /&gt;
Fernab vom Dörfern und Städten, von Feld und Weide, von Hag und Hain beginnen Heide und Urwald, wo Tier- und Pflanzenwelt unter [[Levonar]]s Hand und dem Einfluss der [[Freie Geister|Geister]] gedeiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur der Kuckuck macht lautstark auf sich aufmerksam, auch das Klappern der kürzlich zurückgekehrten Störche ist kaum zu überhören.&lt;br /&gt;
Junge Frauen, die sich das erste eigene Kind wünschen, locken Meister Adebar mit Süßigkeiten an ihr Fensterbrett.&lt;br /&gt;
Steckt er den Kopf zum geöffneten Fenster herein, dann steht dem baldigen Familienglück nichts mehr im Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Am letzten Tag des Regenfalls findet ein regionaler Brauch in den östlichen Provinzen, der es weder in die Festtage des [[Lichte Fünf|Lichten]], noch des [[Dunkle Fünf|Dunklen Glaubens]] geschafft hat.&lt;br /&gt;
Die Rede ist von der Walpurgisnacht, zu der sich Hexen auf einem Tanzplatz treffen sollen, um düstere Rituale zu pflegen.&lt;br /&gt;
Fest steht nur, dass in der Nacht zum [[Oiletwei]] nicht alles mit rechten Dingen zugeht.&lt;br /&gt;
Meist beschränkt sich der Spuk darauf, dass laut gefeiert, getrunken und bis zum Sonnenaufgang um die Häuser gezogen wird.&lt;br /&gt;
Manche Nachtschwärmen treiben allerlei Schindluder mit fremden Besitztum, was von der Stadtwache jedoch streng geahndet wird.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Umandias Regenfest]] am 8. Korrons&lt;br /&gt;
* [[Sylaphars Wildsaat]] am 15. Korrons&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Dervon&amp;diff=377</id>
		<title>Dervon</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Dervon&amp;diff=377"/>
		<updated>2021-03-16T17:11:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:03 Dervon.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Dervon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dervon''' ist der dritte [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Dervon beginnt der Frühling.&lt;br /&gt;
Allenfalls für ein paar Nächte kehrt der Frost ins Herzland zurück, doch sobald die Sonne aufgeht, schmelzen Eis und Schnee dahin.&lt;br /&gt;
Deshalb wird der Dervon in der [[Dagrun|Gemeinsprache]] ''Morgentau'' genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Feld und Flur, in Wald und Au sprießen täglich neue Gräser und Blumen.&lt;br /&gt;
Keine davon ist so bekannt und wird so umhegt wie die königliche Staudennarzisse, die vor Jahren der Gesandte eines fernen Reiches dem alten König verehrte.&lt;br /&gt;
Zeither spricht man erst vom Frühling, wenn diese Blume in prachtgelber Blüte steht.&lt;br /&gt;
Dann schmückt man die Stadthäuser mit Girlanden aus Fichten- und Tannenreis, behängt sie mit bunten Bändern und verziert sie mit den Blüten der Frühblüher, in wärmeren Regionen Hyazinthen und Schwertlilien, in kälteren Gegenden mit Pestwurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Rolle kommt den Brunnen als symbolischem Lebensquell zu.&lt;br /&gt;
Sie werden unter Anrufung [[Umandia]]s gereinigt und mit Kränzen aus Kranewitt gekrönt.&lt;br /&gt;
Während dieser Brauch in den Dörfern fast ausgestorben ist, erfreut sich in den Städten von Jahr zu Jahr größerer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
Der Schmuck bleibt bis mindestens zu ''Zernalons Wachstum'' am 18. Dervon hängen, wenn das Volk mit lauten Umzügen den Winter aus der Stadt treibt.&lt;br /&gt;
Priester von [[Levonar]] und [[Zernalon]] ziehen von Brunnen zu Brunnen, segnen das Wasser und besprengen die Umstehenden mit einigen Tropfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jene, die weniger stark im Glauben verwurzelt sind, treffen sich in den Tavernen, um den Tag mit hochgeistigen Getränken zu begießen. &lt;br /&gt;
Manch' hartgesottene Zechbrüder und -schwestern geben den Krug bis zu ''Enzociars Frühlingsfest'' nicht mehr aus der Hand, was ein Erklärungsansatz für die sich alljährlich wiederholenden Geschehnisse jenes berüchtigten Tages sein könnte, deren schriftliche Niederlegung jedem Schreiberling zuwider sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauern haben keine Zeit, um sich derlei Ausschweifungen hinzugeben.&lt;br /&gt;
Mit dem ''Lenzing'', wie sie den Dervon nennen, beginnt ihre Feldarbeit.&lt;br /&gt;
Schon vorher wurde das Merzvieh geschlachtet, das sich für die Zucht nicht mehr eignet.&lt;br /&gt;
Nun schmausen sie zwar allabendlich, doch beim ersten Sonnenstrahl legen sie Hand an Pflug und Egge.&lt;br /&gt;
Während die reichsten Gutsbesitzer mit Pferdegespannen mehrere Tagwerk bewältigen, stapfen die Ochsen der Kleinbauern gemächlichen Schrittes über die Felder.&lt;br /&gt;
Die Ärmsten schleppen selbst den Hakenpflug, oft nur eine einfache Astgabel, wie es ihre Vorväter schon vor Jahrhunderten vormachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des Morgentaus, wenn die letzten Auswirkungen der Frühlingsfeste verdaut sind, ruft die königliche Garde alle freien Bürger von gutem Leumund zur Musterung.&lt;br /&gt;
Einige Ritterorden und Söldnerhaufen schließen sich dem an und werben im Dervon nach Rekruten.&lt;br /&gt;
Die meisten alteingesessenen Fürsten verzichten aber auf ein stehendes Heer, sondern verlassen sich seit jeher auf ihre Ritter und Vasallen, die sie im Falle eines Krieges durch Heerbann einberufen.&lt;br /&gt;
Städte halten meist nur eine kleine Garnison an Wachleuten in Lohn und Brot, im Verteidigungsfalle wird ohnehin jeder Bürger zu den Waffen gerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zernalons Wachstum]] am 18. Dervon&lt;br /&gt;
* [[Enzociars Frühlingsfest]] am 21. Dervon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
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		<title>Herkas</title>
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		<updated>2021-03-16T17:10:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:02 Herkas.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Herkas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Herkas''' ist der zweite [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herkas oder ''Kältesturm'' trägt seinen Namen wegen des stets windigen, sonst jedoch sehr unsteten Wetters.&lt;br /&gt;
Im Ganzen ist er nicht mehr so eisig wie sein [[Jedwin|Vormonat]], doch jederzeit kann erneut klirrende Kälte hereinbrechen, die das Leben für einige Tage erstarren lässt.&lt;br /&gt;
Vor allem die Bewohner von Bergdörfern nahe der Baumgrenze leiden darunter, weshalb fast ausschließlich [[Zwerge]] und raubeinige [[Menschen]] dort ausharren, während das zarter besaitete Volk die kalte Jahreszeit an lebensfreundlicheren Orten verbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Gedenktage im Herkas befassen sich mit dem Sturm.&lt;br /&gt;
''Sylaphars Erhebung'' kündigt seine ersten Vorboten an, an diesem Tag rüttelt der freie [[Sylaphar|Windgeist]] an den Dachsparren und schüttelt die Fensterläden.&lt;br /&gt;
Was itzo nicht niet- und nagelfest ist, das wird die kommenden Tage nicht überdauern.&lt;br /&gt;
Ausgerechnet an diesem Tag wird auch die traditionelle ''Lichtweihe'' begangen, die kein Festtag im eigentlichen Sinne ist, aber das Ende des Dienstbotenjahrs markiert.&lt;br /&gt;
Auf dem Land erhalten Knechte und Mägde ihren Lohn in Form von Speise, Trank und Kleinvieh; in den Städten werden Dienstboten und Gesellen bezahlt.&lt;br /&gt;
Symbolisch verleiht die Herrschaft jenen, die bleiben sollen, Hut und Gürtel; wessen Anstellung hingegen nicht verlängert wird, der bekommt ein paar Schuhe.&lt;br /&gt;
Letztere haben drei Tage Zeit, zu einem neuen Dienstherren weiterzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der namengebende Kältesturm nimmt während dieser Zeit stetig zu, bis er zu ''Visqes Chaosspirale'' seinen Höhepunkt erreicht.&lt;br /&gt;
Nun ziehen Windhosen wie riesige, zitternde Säulen über die Ebenen, reißen Hecken und Steinmauern um, entwurzeln Bäume und schleudern alles, was sie erfassen, klafterweit durch die Luft.&lt;br /&gt;
Einen vollen Tag lang tobt und wütet die [[Visqe|Berserkerin]].&lt;br /&gt;
Dankenswerterweise erfasst sie nur selten größere Städte, doch wird in Chroniken berichtet, dass sie in alten Tagen Stadtmauern und Torhäuser aufgebrochen habe, die zuvor vielen Belagerungen standgehalten hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitab vom Herzland, wo die riesigen Hirsche noch nicht den Treibjagden des Adels zum Opfer gefallen sind, hört der Herkas auf den Namen ''Hornung''.&lt;br /&gt;
Dieser rührt daher, dass die ältesten Hirsche gegen Ende des Herkas ihr Geweih abwerfen.&lt;br /&gt;
Während die Jagd auf dieses edle Hochwild überall den Grafen und Baronen vorbehalten ist, wird der Diebstahl eines Geweihs als Akt unblutiger Wilderei stillschweigend geduldet.&lt;br /&gt;
Allerei Werkzeug und einfache Waffen entstehen aus dem Kopfputz von Elch und Hirsch, auch manches Schmuckstück ist darunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holt die Schlachtenmutter gegen Ende des Herkas ihr sturmbringendes Banner wieder ein, dann tritt der Einfluss ihrer lichten Gegenspielerin zutage:&lt;br /&gt;
Wo im Taumond die Schneedecke weicht, treibt [[Levonar]] die ersten vorwitzigen Schneeglöckchen und Krokusse aus der feuchten Erde.&lt;br /&gt;
Die Farbe des ersten Krokus, den man zu Gesicht bekommt, soll einen Ausblick auf das kommende Jahr erlauben:&lt;br /&gt;
Gelbe Blüten stehen für Reichtum, violette für die Gunst der Götter, weiße für ein friedliches Jahr.&lt;br /&gt;
Nur wenn das Violett in Rot übergeht ist Vorsicht geboten, jene seltene Spielart der Natur kündigt Todesgefahr an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sylaphars Erhebung]] am 03. Herkas&lt;br /&gt;
* [[Visqes Chaosspirale]] am 19. Herkas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Jedwin&amp;diff=375</id>
		<title>Jedwin</title>
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		<updated>2021-03-16T17:07:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:01 Jedwin.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Jedwin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Jedwin''' ist der erste [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Jahr beginnt mit dem Jedwin, der in der [[Dagrun|Gemeinsprache]] ''Schneefall'' heißt.&lt;br /&gt;
Obzwar kälter als der [[Melun]] besitzt er nicht dessen düsteren Ruf, denn ab der [[Jahreswende]] verlängern sich die Tage spürbar.&lt;br /&gt;
Forthin bleibt kein Ort vor [[Neriel]]s weißen Flocken verschont.&lt;br /&gt;
In kälteren Regionen türmen sie sich zu mannshohen Bergen und schneiden kleine Weiler für Wochen von der Außenwelt ab, und selbst in Wüstennähe legen sie sich wie ein durchscheinender Schleier über Sand und Fels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Städter Leid ist der Bauern Freud', sintemal eine dichte Schneedecke die Herbstsaat schützt.&lt;br /&gt;
Schon die Altvorderen wussten, dass ein gedeihlicher Sommer nur auf einen harten Winter folgt.&lt;br /&gt;
Der Schnee dämpft jeden Laut, er verhüllt den Schmutz der schlammigen Straßen und erhellt manche Mondnacht, so dass man ihn nirgendwo missen möchte.&lt;br /&gt;
Wegen des rauen Frosts spricht das Landvolk mitunter auch vom ''Hartung'', aber auch ''Wolfsmond'' ist ein gängiger Name für den Jedwin.&lt;br /&gt;
Letzterer weist darauf hin, dass der erste Vollmond des Jahres Isegrims Brunftzeit einleitet.&lt;br /&gt;
Zum zweiten Mal seit den Rauhnächten suchen die Dorfbewohner nächtens Zuflucht in ihren Hütten.&lt;br /&gt;
Wackere Jäger nutzen indes die Gunst der Stunde, um in wenigen Wochen eine stattliche Strecke zu erlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ''Hryurans Bändigung'' am 20. Jedwin tobt der [[Hryuran|Rasende]] durch die Gebirge und weiten Ebenen des Eislandes.&lt;br /&gt;
Jederzeit kann der nächste Schneesturm um die Häuser fegen, der nächste Kälteeinbruch die Frostspinne über die Burgmauern jagen.&lt;br /&gt;
Doch ist der Geist erst gezähmt, deuten sich sachte die Vorzeichen des Frühlings an.&lt;br /&gt;
Nun heißt es Harren, bis das Leben erneut erwacht.&lt;br /&gt;
Reiche Städter und Adelige locken mit ein paar Brotkrumen die buntgefiederten Sänger an, um einen leisen Schimmer des sehnlich erwarteten Frühjahrs zu erhaschen, doch die meisten Wintervögel suchen ihre Nahrung selbst.&lt;br /&gt;
So zum Beispiel der schillernde Eisvogel, der auf seinem Ast über dem Bach lauert und blitzschnell zuschlägt, sobald er einen Fisch in den Wellen erspäht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An klaren Tagen spannen die Männer ihre Pferde- und Ochsen an, um im Forste Holz zu schlagen.&lt;br /&gt;
Auf tiefgefrorenem Waldboden geht die Arbeit leichter von der Hand als im feuchten Frühjahr oder im regnerischen Herbst, wenn Vieh und Fuhrwerk im Morast versinken.&lt;br /&gt;
Mancher bringt etwas Tannengrün mit nach Hause, das von kunstfertigen Frauen und Töchtern zu zierlichen Kränzen gewoben wird.&lt;br /&gt;
Sowohl immergrüne Zweige als auch der Kranz an sich haben dabei eine ähnliche Bedeutung:&lt;br /&gt;
Sie symbolisieren das Rad des Lebens, das Wiedererwachen der Welt nach dem Winterschlaf und die unbesiegbare Macht der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Hryurans Bändigung]] am 20. Jedwin&lt;br /&gt;
* [[Tag des Erdgeistes]] am 27. Jedwin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://yaramer.bplaced.net/wiki/index.php?title=Griara&amp;diff=374</id>
		<title>Griara</title>
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		<updated>2021-03-11T18:05:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Debonaire: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:10 Griara.png|thumb|450px|Buchmalerei zum Griara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Griara''' ist der zehnte [[Monat]] des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem ''Goldlaub'', wie der Griara in der [[Dagrun|Gemeinsprache]] heißt, bricht der Herbst an.&lt;br /&gt;
Wald und Flur färben sich in warmen Tönen, Bäume und Sträucher schimmern bald goldgelb, bald bernsteinfarben, bald purpurrot.&lt;br /&gt;
Welcher namenlose Künstler mag hier die buntesten Farbtöpfe ausgepackt haben, um nicht ein Abbild der Landschaft, sondern jene selbst zu bemalen?&lt;br /&gt;
Von der tiefstehenden Sonne in weiches Licht getaucht wohnt diesen Szenen ein tiefer, fast heiliger Frieden inne.&lt;br /&gt;
Erst wenn der Wind die Blätter kräuselt, über Wege und Dorfanger treibt, verwirbelt er auch die Illusion.&lt;br /&gt;
Nun ist die Natur erkennbar auf dem Rückzug.&lt;br /&gt;
Doch vermittelt sie dabei nicht den Eindruck hektischer Flucht, sondern eines feierlichen Triumphzuges, und so nennt man den Griara in der alten Sprache auch ''Gilbhart'', der Vielgoldene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum haben die Bauern mit dem [[Suarna|Erntedank]] das alte Saatjahr beschlossen, beginnt die Arbeit zum Neuen.&lt;br /&gt;
Nach dem Unterpflügen der Stoppeln wird das Erdreich mit der Egge zerkleinert, danach folgt die Aussaat der Winterfrüchte.&lt;br /&gt;
Unter Sonnenschein und Blättertanz, später im Regen und Nebel, schreitet der einsame Sämann über den Acker.&lt;br /&gt;
Von seiner Ausdauer und Erfahrung, seinem Gefühl und Augenmaß hängt ab, wie das Getreide im nächsten Jahr gedeiht.&lt;br /&gt;
Sät er zu dünn, so brechen hungrige Zeiten an; sät er hingegen zu dick, dann schießen die Pflanzen im Wettkampf um [[Sceral]]s Segen zu hoch und werden [[Sylaphar]]s Raub.&lt;br /&gt;
Und er darf niemals aufgeben.&lt;br /&gt;
Wie auch immer das Wetter im launischen Herbst wird, wie oft ihm auch die Vögel die Körner aus der Furche picken, hält er stoisch durch und geht seinen Weg, bis der letzte Morgen gesät ist.  &lt;br /&gt;
So wundert es nicht, dass sich der einsame Sämann als Motiv in zahlreichen Bildern, Statuen und Fresken findet, meist in Zusammenhang mit [[Levonar]]s Wegschreinen.&lt;br /&gt;
Während das Füllhorn den Segen der Götter symbolisiert, so steht der Sämann für harte Arbeit, Erfahrung und Entschlossenheit; kurzum, für den Beitrag der Sterblichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterdessen bringen Kinder, Knechte und Mägde das Vieh von den weiter entfernten Weiden in die heimischen Ställe.&lt;br /&gt;
Mit Vogelscheuchen, Rutenschwingern und Netzen versuchen sie, Krähen und andere Diebe von der frischen Saat fernzuhalten.&lt;br /&gt;
Und sie treiben Schweineherden in die Hutewälder, die sich dort bis weit in den Winter hinein von Eicheln und Bucheckern ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gutshöfe und Klöster die Weinernte fort oder pflegen ihre Teichwirtschaft.&lt;br /&gt;
Die Knechte und Mägde des Umlandes verdienen sich auf dem Weinberg ein willkommenes Zubrot.&lt;br /&gt;
In den kommenden Wochen begehen sie jeden Weinberg mehrfach, lesen die reifen Trauben und lassen die unreifen in der Hoffnung auf späten Sonnenschein weiter hängen.&lt;br /&gt;
Kleinere Höfe keltern noch immer mit den Füßen, doch Klöster schwören auf Spindel- oder gar Baumkeltern, um den letzten Tropfen des wertvollen Saftes aus den Trauben zu pressen.&lt;br /&gt;
Wiewohl bei Hof die alten Jahrgänge bevorzugt werden, frönt das Volk dem ebenso alten Sprichwort &amp;quot;Bei der Kelter schmeckt der Most am Besten&amp;quot; und sorgt dafür, dass ein stolzer Teil des edlen Tropfens gar nicht erst in Gefahr kommt, in den Eichenfässern zu versauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hohe und niedere Adel nutzt die sonnigen Tage des Griara zu ausgedehnten Ritten über Land, häufig auch zu mehrtägigen Jagden.&lt;br /&gt;
Während im Frühsommer Reh-, Rot- und Schwarzwild gejagt wird, erfreut sich im Herbst die Jagd auf Federwild wie Fasane, auf Wildhasen und Kaninchen, großer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
Doch gejagt wird nahezu alles, und je gefährlicher die Beute, desto größer der Ruhm.&lt;br /&gt;
Auch Glücks- und Heckenritter durchstreifen die Dörfer auf der Suche nach Arbeit.&lt;br /&gt;
Wölfe, die der Hunger zur Aufgabe ihrer natürlichen Scheu vor den Siedlungen treibt, sind keine Seltenheit, und wenn sich ein paar Abenteurer zusammengerauft und sich Mut angetrunken haben, nehmen sie es für klingende Münze gar mit einem Bären auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig überraschend befassen sich beide [[Feiertag]]e im Griara mit dem hereinbrechenden Herbst:&lt;br /&gt;
Zu ''Sarmakands Segen'' erfleht man denselben vom [[Sarmakand|Feuergeist]], indem man Zweige von Lampionblumen um Fenster und Türen hängt.&lt;br /&gt;
Und sobald sich der Regen zum ersten Schnee wandelt und die Frostspinne übers Gemäuer huscht, erinnert ''[[Umandia]]s Frosthauch'' daran, weitere Fensterläden einzusetzen, die Ritze mit Werg abzudichten und Vorräte und Brennholz zu horten.&lt;br /&gt;
Nun werden die Tage spürbar kürzer, der Wind rauer und es ist nur eine Frage der Zeit, bis König Winter erneut nach dem Zepter greift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feiertage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Sarmakands Segen]] am 18. Griara&lt;br /&gt;
* [[Umandias Frosthauch]] am 26. Griara&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Monate}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monat]][[Kategorie:Kalender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Debonaire</name></author>
		
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