Der Schwarze Stern [Stern]
“Zum Tage, da die Hörner zur Schlacht rufen, die Banner im Winde wehen und Kriegsgesang zum Himmel schallt. Wenn sich die Krieger um die altehrwürdigen Symbole ihrer Standarten sammeln und den Beginn der letzten Schlacht erwarten – soll es euer Name sein, den sie voll Inbrunst dem Feind entgegenschleudern? Macht euch verdient um die Neue Ordnung, und die Götter der Dunkelheit werden euch wahrhaft entlohnen.”
Beschreibung
Der Schwarze Stern ist eine Gilde, die sich vom Leben im Herzland und in den großen Städten zurückgezogen hat. Ihre Mitglieder widmen ihre ganze Kraft der Suche nach Wissen und streben nach der Meisterschaft in den unterschiedlichen Schulen der Magie. Dabei sind sie nicht so stark aneinander gebunden wie die Anhänger anderer Gilden, Freiheit steht an erster Stelle. Der Zusammenschluss hilft jedoch, um Ideen auszutauschen und gemeinsame Ziele besser zu vertreten. Eine weitere Gemeinsamkeit ist der Glaube an die Neue Ordnung, denn sie fördert immerwährenden Wandel.
Auf der Suche nach einem Rückzugsort, an dem man ungehindert leben und arbeiten kann, haben sich die Mitglieder des Schwarzen Sterns in der wilden, kaum bewohnten Westmark niedergelassen. Der Name Yaramer, die Schwarze Mark, ist mittlerweile in großen Teilen Dunladans ein Begriff. Ein trostloser, karger Landstrich, der früher einmal als Schutzwall Dunladans gegen eindringende Orks diente. Bis vor einigen Jahren gab es in Yaramer kaum mehr als finstere Wälder, kalte Gebirge und die Ruinen vergangener Befestigungen. Die Magier haben am östlichen Rande der Mark einen großen Tempel zu Ehren der Dunklen Fünf errichtet, die Basis für ihr weiteres Leben und Arbeiten.
Als loser Zusammenschluss einiger mächtiger Magier hat der Schwarze Stern andere Regeln als die meisten Gilden Dunladans. Außer dem Tempelzehnt gibt es nur ein einziges Gesetz: Das Recht des Stärkeren. Was jemand verteidigen kann bestimmt seinen Besitz, was er durchsetzen kann sein Stimmrecht – Gewalt ist keine saubere Lösung, aber eine von vielen, die allesamt akzeptiert werden. Sklaverei und Freiheit, Freundschaft und Blutfehden – willkommen in der Schwarzen Mark.
Aber nicht nur Magier leben im Tempel. Jäger und Abenteurer, die das ungebundene Leben schätzen, finden hier Unterschlupf. Söldner, Meisterdiebe und Assassinen werden immer wieder für gut bezahlte Aufträge gesucht. Reisende und Wanderer kommen nach Yaramer um zu sehen, was hinter all den Mythen und Legenden steckt. Und schlussendlich zieht es jeden in diese entlegene Gegend, der auf der Suche nach Wissen ist, das er sich an anderen Orten nicht aneignen kann oder darf. Denn die Bibliothek des Tempels ist die größte in ganz Dunladan.
Arkane Macht
Magie:
Feuer, Luft, Wasser, Erde. Ausdruck reiner Magie. Dienstbare Geister, gezähmt durch arkane Macht. Dem Wissenden werden sie sich unterwerfen, wie sie es schon vor Äonen taten. Doch nicht nur die Elemente beugen sich dem Kundigen ...
Alchemie:
Das Ziel der Alchemie, alle Dinge zu erforschen und zu veredeln, steht im Einklang mit der Neuen Ordnung. Das Streben nach Perfektion, der niemals verlöschende Forschungsdrang ist der sicherste Weg des stetigen Wandels. Essenzen aus Sternenstaub sind das Ergebnis langjähriger Forschung, doch sind sie wirklich der Gipfel des Möglichen?
Mystik:
Ungeahnte Kräfte entstehen durch die Vereinigung von Religion und Magie. Nur dem Gläubigen öffnen sich Wege, den Ursprung des Seins selbst zu erforschen, um einzigartige Macht unter den Sterblichen zu erringen. Und mit ihr die größte Verantwortung, die einem einzelnen Wesen in Dunladan jemals oblag ...
Irdische Macht
Natur:
Die Natur ist das Ebenbild des stetigen Wandels, niemals verharrt sie in Starre. Nur die Werke des Menschen sind zur Leblosigkeit verdammt. Durchtränkt vom Gift der Schlange sind die großen Städte; dazu verflucht, Opfer des Chaos zu werden.
Beschwörung:
Aus der Verbindung von Elementen und Elementargeistern können Wesen entstehen, die nicht von dieser Welt sind. Waffen und Rüstungen werden mit Zaubern verstärkt, Magieschilde im Kampf beschworen um feindliche Flüche abzulenken. Eine Disziplin, deren Grenzen noch lange nicht absehbar sind.
Balance:
Nicht nur reine Magie wird in den Hallen des Tempels gelehrt. Manche glauben auch an den Ausgleich zwischen arkanen Gewalten und schlichtem Stahl. Die erfahrensten von ihnen nennen sich Kampfmagier, sie profitieren von den Vorteilen schwerer Rüstungen und Waffen, verlassen sich in der Schlacht aber zusätzlich auf beschworene Kreaturen und Schadenszauber.